Das Kontolino!-Weblog

Neues zu Kontolino!
...und aus der wunderbaren Welt der Buchhaltung und der Steuern

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um 03:09:00

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Kontolino! Neujahrsversion 2018: automatische Belegnummern und ein verbesserter Buchungsassistent

Das Jahr 2018 reibt sich gerade erst den Neujahrstaumel aus den Augen und schon kommt Kontolino! in einer neuen Version daher. Dabei haben wir die letzten Wochen für einige Neuerungen und zur Behebung von ein paar Fehlern genutzt.

Die wichtigsten Neuerungen zum Jahresauftakt 2018:

  • Automatische Belegnummern: Sie können beliebig viele Kontonummern-Kreise anlegen, die beim Verbuchen automatisch vergeben werden. Natürlich zeigt Ihnen das System nach erfolgter Buchung die automatisch vergebene Belegnummer an, damit sie sie auf Ihrem Papierbeleg (ja, die nutzen viele noch) vermerken können.
    Und so sieht das ganze dann in der Praxis aus:
  • Die Suche im Feld für den Buchungstext ist deutlich schneller geworden
  • Der Buchungsassistent ist nun in das Textfeld integriert. Neben den Treffern zu Ihren Buchungsmustern und bestehenden Buchungen werden nun auch direkt die Treffer zu vorhandenen Buchungsvorlagen aus unserem Buchungsassistenten angezeigt. Dadurch wird die Bedienung des Buchungs-Editors sehr viel einfacher und effektiver – noch mehr Zeit fürs Wesentliche!
  • Die Anlage EÜR wird nun grundsätzlich immer mit der Anlage AVEÜR (Anlagespiegel) ausgefüllt und ans Finanzamt geschickt. Dabei befüllt Kontolino! nun auch die Felder für Immobilien, Immaterielle Wirtschaftsgüter, das häusliche Arbeitszimmer sowie Finanzanlagen. (Beschaffunskosten sind manuell zu erfassen, wenn Sie nicht das Paket Classic verwenden – diese Beträge sind – insbesondere bei älteren Anlagegütern – nicht in der Buchhaltung zu finden)
  • Alle Elster-Formulare werden nun mit qualifizierter Signatur ans Finanzamt verschickt. Es ist keine Kopie mit Unterschrift mehr nötig. Papierloser wird die Steuer nun wohl nicht mehr.
  • Wir unterstützen nun das neueste DATEV-Buchungsstapel-Format zur Übergabe der Buchungen an den Steuerberater
  • Die meisten Auswertungen sind nun auch per CSV herunterladbar:

Und wie immer stehen diese Neuerungen Ihnen automatisch bei Ihrer nächsten Anmeldung zur Verfügung.

Wir haben noch viel vor und sind voller Tatendrang für 2018. Es wird also sicher wieder ein spannendes und hoffentlich auch gutes Jahr für alle Kontolino!-Nutzer.

Wenn Sie noch keiner sind, aber gerne mal reinschnuppern möchten, empfehle ich Ihnen unseren 2-monatigen Gratis-Test. Sie können ganz unverbindlich und kostenlos Kontolino! ausprobieren. Sie geben uns keine Kreditkarten- oder Kontendaten und es ist keine Kündigung nötig, wenn Ihnen Kontolino! nicht gefällt.

 

Ihre Buchhaltung bereiten Sie so für die Abgabe der EÜR vor

Anlage EÜR am Bildschrim

Sie müssen eine EÜR an Ihr Finanzamt abgeben? Dann müssen Sie am Jahresende bei Ihren Buchungen einige Besonderheiten beachten:

Normalerweise buchen Sie immer das Datum, an dem das Geld fließt und nicht wann die Rechnung ausgestellt wurde. Das gilt für alle eingehenden und ausgehenden Zahlungen.
Bis auf eine Ausnahme: wiederkehrende Zahlungen.
Hier können Sie die Beträge zum 31.12. des Vorjahres buchen, die bis zum 10. Januar des Folgejahres fließen werden. Insbeseondere bei der Umsatzsteuerschuld / Vorsteuererstattung gegenüber dem Finanzamt müssen Sie sogar die Buchungen vorziehen! D.h. alles was Sie bis zum 10. Januar dem Finanzamt an Umsatzsteuer zahlen bzw. als Vorsteuer erstattet bekommen müssen Sie zum 31.12. in Iher Buchhaltungssoftware erfassen. In Kontolino! geschieht dies automatisch. So werden die Zahlen auch für die Umsatzsteuermeldung für das ganze Jahr richtig ermittelt und Sie können diese Zahlen mit einem Klick an des Finanzamt via Elster-Schnittstelle abschicken. Einzelheiten können Sie gerne auf unserer Seite ausführlich nachlesen.

Weiter müssen Sie am Jahresende auch daran denken,

  • alle Privatverbräuche zu buchen (z. B. 1%-Regel beim Firmen-PKW oder der private Anteil an der Telefonrechnung…),
  • alle Abschreibungen zu buchen (dies geht mit dem Kontolino!-Paket Classic für alle angelegten Anlagegüter und geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWGs) auf einen Knopfdruck),
  • meistens wird die Inventur fällig, wenn Sie Waren haben. Diese müssen Sie einmal im Jahr durchzählen und die Bestandsveränderung (d.h. die Differenz zwischen tatsächlichem Inventurbestand und dem verbuchten Bestand in Kontolino!) buchen.
  • natürlich sollten Sie hier auch Ihren verbuchten Kontostand mit dem tatsächlichen Bankbestand überprüfen und auch der verbuchte Kassenstand sollte mit dem tatsächlichen Kassenstand übereinstimmen.
  • Haben Sie alle Anfangsbestände Ihrer Anlagegüter eingegeben? Dies ist nun neu nötig, da Sie die AVEÜR nun das erste Mal verpflichtend mitabgeben müssen.

Auch hierzu können Sie die Einzelheiten auf unserer Seite jederzeit im Detail nachlesen.

Sie haben alles gebucht, geprüft und alles passt. Dann schicken Sie einfach mit einem Klick aus Ihrer Buchhaltungssoftware Kontolino! heraus die EÜR 2017 und Umsatzsteuermeldung 2017 direkt an Ihr Finanzamt. Dabei nutzen wir neu das elektronische Zertifikat von Elster, so dass Sie keine Ausdrucke mehr an Ihr Finanzamt schicken müssen. Schon ist Ihr Jahresabschluss 2017 erledigt und Sie können Sich ganz dem neuen Jahr 2018 widmen.

Die AVEÜR (Anlageverzeichnis für Einnahme-Überschuss-Rechnung) ist ab dem 01.01.2017 verpflichtend

Für das Jahr 2017 ist es das erste Mal verpflichtend zusätzlich zur Einnahme-Überschuss-Rechnung auch die AVEÜR beim Finanzamt abzugeben. Dabei handelt es sich um eine Aufstellung aller Anlagevermögen mit Ihren

  • Anschaffungswerten,
  • Anfangsbeständen zum 01.01. des jeweiligen Jahres,
  • Neukäufen,
  • Verkäufen,
  • sämltichen Abschreibungen und schließlich dem
  • Endbestand zum 31.12. des jeweiligen Jahres.

Unterstützung durch das Classic-Paket der Buchhaltungssoftware Kontolino!

Wie bereits seither unterstützt Sie das Paket Classic bei der Abgabe der AVEÜR: Fast alle Werte werden in die AVEÜR aus der Anlagenbuchhaltung übernommen und an die richtige Stelle der AVEÜR eingeschrieben. Zusätzlich können Sie für Immobilien, Finanzanlagen und immaterielle Vermögen die Anschaffungswerte von Hand direkt im Formular eingeben. Wie gewohnt schicken Sie dieses elektronisch über unsere zertifizierte Elster-Schnittstelle direkt aus Kontolino! heraus an Ihr zuständiges Finanzamt.

Unterstützung durch das Standard-Paket der Buchhaltungssoftware Kontolino!

Neu ist nun, dass Sie auch im Standard-Paket die AVEÜR ausfüllen können. Dabei werden die meisten Werte aus Ihren Konten in die AVEÜR übernommen. Leider sind aber in der aktuellen Buchhaltung nicht alle Werte enthalten, die in der AVEÜR auszufüllen sind. Diese können Sie direkt im Formular eintragen und abspeichern. Dabei handelt es sich um alle Anschaffungswerte Ihrer Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Daraufhin schicken Sie dieses elektronisch über unsere zertifizierte Elster-Schnittstelle direkt aus Kontolino! heraus an Ihr zuständiges Finanzamt.

Wer ist von dieser Änderung betroffen?

Betroffen sind natürlich alle EÜR-Rechner, also nicht bilanzierungspflichtige Unternehmer. Seit dem Jahr 2017 gehören dazu auch alle Kleinunternehmer.

Neue Pauschalen für Sachentnahmen für das Jahr 2018

Mit BMF-Schreiben vom 15.12.2017 gibt das Bundesfinanzministerium die neuen Pauschbeträge für unentgeltliche Wertabgaben für Lebensmittels-Handel, Bäckereien, Gastronomie, Metzgereien bekannt.

Das BMF-Schreiben finden Sie auf den Internet-Seiten des Bundesfinanzministeriums.

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um 11:21:32

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Buchhaltung selber machen – Teil 1: Was kann ich selber machen?

In den kommenden Wochen wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, wie man als Freiberuflerin, Einzelunternehmer oder eine kleine Personengesellschaft die Buchhaltung selbst machen kann.

In diesem ersten Teil soll es darum gehen, welche Möglichkeiten Sie haben, Ihre Buchhaltung ganz oder teilweise selbst zu erledigen.

Warum überhaupt selbst buchen?

Wir haben auf unserem Blog schon mehrfach über das Thema geschrieben (z.B. in unserem Artikel „Was es heißt, Selbstbucher zu sein„) , die wichtigsten Punkte in aller Kürze sind sicher:

  • Vollständiger Überblick über Ihren Erfolg
  • Maximale Transparenz in wichtigen Fragen wie Investitionsentscheidungen
  • Schnelle Verfügbarkeit der Informationen. Beim Steuerberater oder Buchhaltungsbüro kann es durchaus mal 4-8 Wochen dauern, bis die Buchhaltung erledigt und der neueste Stand der Zahlen wieder bei Ihnen ist. 8 Wochen können sehr lange sein, wenn man das Gefühl hat, es läuft nicht gut oder wenn man wissen muss, ob man eine Investition tätigen kann
  • Kostenersparnis. Selbst bei sehr wenigen Belegen und kleinen Umsätzen verlangt ein Profi oft 70 € oder mehr pro Monat, alleine für die Verbuchung der laufenden Geschäftsvorfälle. Kommen dann noch Steuerformulare dazu, oder haben Sie Bedarf an einer Beratung, sattelt der Steuerberater oder das Buchhaltungsbüro da noch oben auf. Kosten von 3000 € pro Jahr können da durchaus zusammen kommen – auch bei „kleinen Fischen“.

Es gibt natürlich auch Nachteile des Selbstbuchens, die je nach dem eigenen Vorwissen bzw. der Bereitschaft, sich mit dem Thema zu beschäftigen, mehr oder weniger gewichtig sind

  • Zeit spielt eine große Rolle. Buchhaltung erfordert ein wenig Zeit. Von 30 Minuten bis 3 Stunden pro Monat oder Quartal sind durchaus an Zeitaufwand nötig. Manch einer macht das nebenher („Ich sitze ohnehin in meinem Laden, und manchmal ist es so ruhig, dass ich dafür Zeit habe“), für die eine oder andere ist es ein Pflichttermin in der oft so knappen Freizeit („Jeden ersten Samstag im Monat plane ich für die Buchhaltung 1,5 Stunden ein“)
  • Die eigene Disziplin. Wer sich nicht motivieren kann, wirklich regelmäßig am Ball zu bleiben und die Belege zu ordnen und zu verbuchen, wird keine Freude am Selbstbuchen entwickeln. Stattdessen wird der Berg immer höher und man verliert den Mut. Was dann folgt, ist eine Abwärtsspirale, die am Ende teuer werden kann.
  • Steuern machen vielen Leuten Angst. Formulare ausfüllen, mit dem Moloch Finanzamt kommunizieren und irgendwie nicht Herr der Lage sein, das fühlt sich nicht gut an. Der Finanzbeamte erscheint dabei irgendwie so ähnlich wie der furchteinflößende Zauberer von Oz (Auch dazu haben wir schon öfters hier geschrieben: meist sind es ganz nette und hilfsbereits Leute, die man als Nachbar sehr gerne um sich hätte).

 

Die Spielarten des Selbstbuchens

Es gibt ganz unterschiedliche Arten, wie man seine Buchhaltung selbst erledigen kann. Und jede der Varianten hat ihren ganz eigenen Charme:

Betreutes Buchen: Vorbereitendes Buchen mit Steuerprofi

Nicht jeder ist als Träger des braunen Gürtels in Steuern und Buchhaltung zur Welt gekommen, und so ganz ohne kaufmännische Vorbildung kommt einem das Thema wie ein Buch mit 7 Siegeln vor. Trotzdem ist es irgendwie klar, dass es nicht so schwer sein kann, die monatliche Telefonrechnung und die Kasseneinnahmen jeden Monat aufzuschreiben. Wenn da nur nicht die Furcht wäre, irgendwie etwas falsch zu machen und womöglich teure Steuernachzahlung durch bloße Unwissenheit zu riskieren.

Für alle, die sich hier herantasten möchten und auf jeden Fall den Draht zu einem Profi brauchen, der ihnen den Steuerkram ganz oder zumindest die schwierigen Teile (Jahressteuererklärung) abnimmt, ist das so genannte Vorbereitende Buchen die beste Möglichkeit. Im Wesentlichen heißt das, dass man die Geschäftsfälle jeden Monat oder jedes Quartal selbst verbucht, dann aber die komplette Buchhaltung dem Steuerberater überlässt. Dieser wirft einen prüfenden Blick auf die selbst gemachten Buchungen und kümmert sich dann um die Steuern. Dabei kann man z.B. die Umsatzsteuer-Voranmeldung selbst machen, aber die Steuererklärungen am Jahresende von Profi machen lassen.

Das ganze ist eine ziemlich einfache Sache: Sie erfassen Ihre Belege in Ihrer Buchhaltungssoftware und übergeben Ihre Buchungsdaten per DATEV-Schnittstelle an Ihren Steuerberater. Er benötigt dabei noch nicht mal mehr Ihre Belege.

Man hat hier gewissermassen das Beste zweier Welten:

  • Die Kosten für die Routineaufgaben (Belege sammeln, sortieren, verbuchen) kann man sich getrost sparen und bezahlt nur für die Dienstleistungen, die man wirklich benötigt
  • Man hat die Zahlen stets schnell verfügbar, weil man sie ja selbst erfasst und in einem entsprechenden Programm erfasst hat. Mit den richtigen Berichten aus dieser Software hat man stets den vollen Überblick.
  • Ist mal ein Fehler passiert, hat man die Rückversicherung des Steuerberaters und kann die Zahlen schnell und einfach korrigieren
  • Die Sache mit dem Finanzamt macht ein Profi – das gibt ein Gefühl der Sicherheit
  • Für schwierige Fragen (Investitionsentscheidungen, Fragen der Steuergestaltung) ist der Steuerberater verfügbar und kennt Ihre Zahlen, da er sie ja in seinem System hat (die DATEV-Schnittstelle, Sie erinnern sich?)

Die Chuck Norris Methode: Helden machen alles selbst!

Selbstbucher von A bis Z, die sogar ihre Steuerklärungen selbst machen, haben sicher die höchste Stufe auf der Leiter zum kaufmännischen Nirvana erreicht. Für Leute mit kaufmännischer Vorbildung und einem gewissen Maß an Willen ist diese Leiter durchaus zu meistern. Viele Buchungssätze sind ohnehin immer die gleichen, und wenn einmal eine wirklich große Entscheidung ansteht, kann man sich noch immer auf Einzelfall-Basis Hilfe von einem Steuerberater holen. Die Berichte (BWA, Summen-Salden-Liste etc., die er/sie als Grundlage benötigt, ziehen Sie mit ein paar Mausklicks aus Ihrer Buchhaltungssoftware).

Natürlich ist dies die kostengünstigste Variante: ein Steuerberater oder ein Buchhaltungsbüro wird nicht eingebunden, also entstehen keine Kosten.

Und das Finanzamt? Hier sitzen meist nette Leute, die übrigens sogar den Auftrag haben, den Steuerbürger in seinem Tun zu unterstützen. Es ist durchaus in Ordnung, bei Ihrer/m Sachbearbeiter/in anzurufen und Fragen zu stellen. Nach unserer Erfahrung wird hier meist sehr hilfsbereit Auskunft gegeben. Auch, wenn Sie nicht mit dem richtigen Fachjargon daher kommen und Paragrafen um sich werfen. Das höre ich übrigens auch immer wieder von unseren Nutzern, die auch knifflige Probleme mit ihrer/m Sachbearbeiter/in lösen konnten.

Das Ausfüllen der wichtigsten Steuerformulare übernimmt übrigens Ihre Buchhaltungssoftware für Sie. Mit einem einfachen Mausklick senden Sie Ihre Anlage EÜR, Umsatzsteuer-Voranmeldung oder auch Umsatzsteuererklärung online ans Finanzamt.

Aber was genau mache ich denn nun, wenn ich selbst buchen möchte

Es gibt im Wesentlichen 3 Tätigkeiten, aus denen eine Buchhaltung besteht:

  • Belege sammeln und geordnet ablegen
  • Aufschreiben der Geschäftsvorfälle in einer Form, die sowohl für Sie als auch für das Finanzamt verständlich ist (Verbuchen)
  • Auswerten der Zahlen, um z.B. Steuererklärungen zu machen, oder aber auch um zu sehen, wie erfolgreich Ihr Business läuft

Auf die einzelnen Tätigkeiten möchten wir in weiteren Artikeln eingehen, um Ihnen den Einstieg zu erleichtern.

Auch die längste Reise beginnt mit … guter Buchhaltungssoftware!

Viele unserer Kunden machen sich auf den Weg in die Selbstbucherei, indem sie sich zunächst an die Sache mit Hilfe eines Profis heranwagen, aber möglichst die Routineaufgaben selbst übernehmen. Ziel ist dabei meist, in die Sache hinein zu wachsen und zunehmend alles auf eigene Faust zu machen. Viele stellen sich das Thema sehr viel schwieriger vor, als es dann letztendlich ist. Und dennoch ist die Hilfe und Beratung eines Profis gerade am Anfang sehr hilfreich.

Auf dem Weg vom Anfänger zum Chuck Norris der Buchhalterei gibt es verschiedene Hilfestellungen, um sich nach und nach in Sachen Buchhaltung fit zu machen:

  • Eine gute Buchhaltungssoftware hat Assistenten und Hilfen, die  bei der Verbuchung von Geschäftsfällen unterstützen
  • Wiederkehrende Aufgaben, wie die Verbuchung der Bankauszüge unterstützt eine gute Software mit entsprechenden Eingabedialogen
  • Eine gute Dokumentation hilft, sich an die Sache heranzuwagen, etwa mit einem Leitfaden für die ersten Schritte
  • Für konkrete Buchungssätze gibt es auch Nachschlagewerke wie z.B. unser Kontierungslexikon
  • Nicht zuletzt hilft auch gerne der Support einer guten Software auch bei der Verbuchung von Geschäftsfällen weiter, wenn es mal komplizierter wird

 

Ich lade Sie daher ein, sich unsere Buchhaltungssoftware ganz unverbindlich und kostenlos für 2 Monate anzusehen und einem Test zu unterziehen. Gerne stehen wir auch mit Tipps zur Seite.

Neue Grenzen für die Geringwertigen Wirtschaftsgüter ab 2018 festgelegt

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Der Gesetztgeber hat die Grenzen zur Erfassung der geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWG) für das Jahr 2018 (im § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG) neu definiert. Wer ab dem 01.01.2018 neue Käufe für sein Unternehmen tätigt, kann diese dann wie folgt in diese vier Kategorien einordnen:

Anschaffungskosten bis 250 € netto:

Diese Anschaffungen können sofort als Aufwendungen auf das entsprechende Aufwandskonto verbucht werden.

Anschaffungskosten über 250 € netto und bis 800 €:

Hier können Sie die Käufe als Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) aktivieren und eine Liste führen. Am Jahresende schreiben Sie den vollen Betrag ab. Oder Sie können folgende Option wählem:

Anschaffungskosten über 250 € netto und bis 1.000 €:

Sie buchen hier die Anschaffungen auf das Konto Sammelposten GWG. Dann werden alle auf diesem Konto aufgeführten Beträge verteilt auf 5 Jahre abgeschrieben.

Anschaffungskosten über 800 € bzw. 1.000 € (je nach Ihrer Entscheidung zur Option Sammelposten oder nicht):

Sie müssen hier die Anschaffungen auf das betroffene Anlagekonto buchen und schreiben den Anschaffungsbetrag dann entsprechend der Nutzungsdauer ab.

An der Vorgehensweise bei den GWGs hat der Gesetzgeber nichts geändert, nur an den Beträgen. Weitere Informationen, wie Sie genau in der Buchhaltungssoftware Kontolino! buchen können, finden Sie auf unseren Dokumentationsseiten hierzu. Nutzen Sie das Kontolino! Classic-Paket, haben Sie stets ein komplettes Anlagenverzeichnis und können alle fälligen Abschreibungen am Jahresende auf einen Knopfdruck erledigen.

Wir haben natürlich Kontolino! für Sie an die Änderungen des Gesetzgebers angepasst, so dass Sie auch im neuen Jahr rechtssicher damit arbeiten können.

Neue Pauschalen für Verpflegungsmehraufwendungen für Auslandsreisen ab 01.01.2018

Blick auf Big Ben in London

Mit BMF-Schreiben vom 8. November 2017 gibt das Bundesfinanzministerium die neuen Pauschalen für betrieblich bedingte Auslandsreisen bekannt, wie sie ab dem 1.1.2018 gelten.

Darin finden sich die Pauschalen für Verpflegungsmehraufwendungen, die sich ein Unternehmer bzw. Selbstständiger für die Kosten einer Dienstreise ins Ausland als Betriebsausgaben abziehen kann, um Mehrkosten durch die Verpflegung im Ausland zu ersetzen. Auch für Übernachtungskosten in den entsprechenden Ländern kann ein Unternehmer/Selbstständiger entweder die tatsächlichen Übernachtungskosten – nachgewiesen durch die Hotelrechnung oder einen ähnlichen Nachweis von entstandenen Kosten – oder eben eine Pauschale pro Übernachtung in diesem Land als Betriebsausgaben ansetzen und so die Kosten einer Auslandsreise im Dienste des Unternehmenszwecks vom Gewinn (und damit der steuerpflichtigen Einkünfte) abziehen.

Dei selben Pauschalen kann ein Unternehmer auch seinen Mitarbeitern steuerfrei erstatten, wenn diese betrieblich bedingt im Ausland tätig sind.

Diese Liste wird jedes Jahr neu veröffentlicht und wie immer sind für ein paar Länder neue Werte darin zu finden (z.B. Kuba).

Zu finden ist die neue Liste wie immer auch auf den Servern des Bundesfinanzministeriums.

Mit dem Buchungsassistenten von Kontolino! ist die Verbuchung von Reisekosten und Verpflegungsmehraufwendungen übrigens kinderleicht.

Neue Auswertemöglichkeiten (BWA und Summen-Salden-Liste)

Immer wieder werden unsere Kunden von den Banken nach Auswertungen gefragt. Die gängigsten sind die Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) und die Summen- und Saldenliste (SuSaLi). Dies haben wir zum Anlass genommen, die beiden Auswertungen auch in der Online-Buchhaltungssoftware-Kontolino! zu implementieren. D.h. ab jetzt stehen Ihnen die

  • Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) und
  • die Summen- und Saldenliste (SuSaLi) in Kontolino! zur Verfügung.

Ganz kurz und einfach erklärt: Worum geht es in diesen Auswertungen?

Bei der BWA handelt es sich, um die Möglichkeit die Erlöse, Einnahmen, Kosten und Ausgaben periodenbezogen miteinander zu vergleichen. So sehen Sie sehr schnell, ob Sie z. B. in einem Quartal mehr Erlöse erzielt haben, als in dem des Vorjahres.

Bei der SuSaLi können Sie jedes Konto genau für sich auswerten. Dabei wird pro Konto der Eröffnungssaldo alle Bewegungen eines bestimmten Zeitraumes, alle Bewegungen des Jahres kumuliert und der Schlusssaldo des Kontos dargestellt. So sehen Sie wieviel „Geld“ auf den einzelnen Konten fließt.

Diese Erklärungen waren jetzt sehr kurz und knackig. Ausführlich können Sie dies wie gewohnt in unserer Dokumentation nachlesen:

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