Artikel mit dem Schlagwort "Kleinunternehmer"

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Die Länder haben 2016 rund 1,72 Mrd. Euro durch Umsatzsteuer-Sonderprüfungen eingetrieben

Vom Chefsessel in den Knast

Wie das Bundesfinanzministerium am 26.04.2017 mitteilt, wurden im Rahmen von Umsatzsteuer-Sonderprüfungen bei deutschen Unternehmen insgesamt Forderungen in Höhe von rund 1,72 Milliarden Euro zusammen getragen. Interessant dabei:

Die Ergebnisse aus der Teilnahme von Umsatzsteuer-Sonderprüfern an allgemeinen Betriebsprüfungen oder an den Prüfungen der Steuerfahndung sind in diesem Mehrergebnis nicht enthalten.

Daß sich diese Prüfungen für den Fiskus lohnen, wird nicht nur an der absoluten Summe von 1,7 Mrd. Euro klar. Bei insgesamt 85.681 druchgeführten Prüfungen macht das im Schnitt stark 20.000 Euro pro geprüftem Unternehmen.

Was ist eine Umsatzsteuer-Sonderprüfung und wer muß damit rechnen?

Eine Umsatzsteuer-Sonderprüfung kann jedem Unternehmer ins Haus flattern. Eine solche Sonderprüfung ist im Grunde eine Art der kurzfristigen Betriebsprüfung, bei der nur das Thema Umsatzsteuer im Fokus steht. Ihr Finanzamt kann eine solche Prüfung immer dann ansetzen, wenn es Ungereimtheiten in den ihm zur Verfügung gestellten Unterlagen findet, die auf einen (bewusst oder unbewusst) fehlerhaften Umgang mit der Umsatzsteuer hin deuten.

Es gibt keine offiziellen Angaben dazu, welche Hinweise das sein können. Das BMF sagt dazu nur so viel:

Umsatzsteuer-Sonderprüfungen werden unabhängig vom Turnus der allgemeinen Betriebsprüfung und ohne Unterscheidung der Größe der Betriebe vorgenommen.

Dennoch kann man sich ein paar sehr offensichtliche Dinge an fünf Fingern ausrechnen:

  • Sie sind Kleinunternehmer und machen Angaben zu Vor- oder Umsatzsteuer in einer Umsatzsteuer-Voranmeldung oder der Anlage EÜR
  • Ein Lieferant oder Kunde von Ihnen hatte eine Betriebsprüfung (oder eben auch eine Umsatzsteuer-Sonderprüfung) und es wurden Fehler in Ihren Rechnungen gefunden, die auf Fehler bei Ihnen hin deuten
  • Es gibt offensichtliche Diskrepanzen zwischen Ihrer UStVA und der zusammenfassenden Meldung bei Steuerbeträgen im Zuge des Reverse Charge-Verfahrens (Lieferungen und Leistungen im EU-Raum)

Zwar endet eine solche Prüfung eher selten so, wie auf unserem Beitragsbild, aber eine teure Angelegenheit kann es allemal werden, wenn sich Fehler im Umgang mit der Umsatzsteuer in der täglichen Praxis eingeschlichen haben. So prüft die Finanzbehörde in diesen Fällen nicht eine einzelne Rechnung nach, sondern einen Zeitraum von im Zweifel mehreren Jahren. So kommen schnell mal ein paar tausend Euro zusammen, die dann auch sofort fällig sind und obendrein mit einem Verzugszins von 6% p.a. zu verzinsen sind.

Eine gute Buchhaltungssoftware hilft, Fehler zu vermeiden

Die wichtigste Waffe gegen teure Fehler in Sachen Umsatzsteuer ist zunächst einmal, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Sie sollten als Unternehmer auf jeden Fall darauf achten, welche Angaben auf einer Rechnung unbedingt stehen müssen, damit sie nicht zu beanstanden ist. Diese Mindestangaben müssen Sie nicht nur selbst auf Ihren Ausgangsrechnungen machen, sondern auch bei Ihren Eingangsrechnungen prüfen und Ihren Lieferanten ggf. bitten, die Rechnung zu korrigieren.

Der späteste Zeitpunkt, zu dem Sie eine Rechnung prüfen sollten, ist, wenn Sie eine Ausgangsrechnung absenden, bei Eingangsrechnungen ist dies der Moment, in dem Sie diese Verbuchen. Aber keine Angst: Sie entwickeln sehr schnell einen Blick dafür, ob alle wichtigen Angaben auf der Rechnung sind. Ein absoluter Warnhinweis ist, wenn Sie beim Verbuchen einer Rechnung nicht alle Eingaben machen können, um einen korrekten Buchungssatz zu erfassen.


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Besondere Vorsicht bei EU-Geschäften

Die EU hat eine recht interessante Vorstellung davon, wie Umsatzsteuer im grenzüberschreitenden zu behandeln ist. Leider bedeutet das für Unternehmer auch, dass sie neben der UStVA unter gewissen Umständen einen weiteren Bericht ans Finanzamt abliefern müssen, die zusammenfassende Meldung innergemeinschaftlicher Lieferungen und Leistungen. Aber auch die UStVA wurde für dieses Reverse Charge-Verfahren um einige Felder erweitert, um die entsprechenden Angaben zu machen.

Bevor Sie nun denken, Sie haben keine EU-Geschäfte, da Ihre Lieferanten und Kunden alle in Deutschland sind, sollten Sie sich einmal unseren Artikel dazu durchlesen. Sie bestellen ab und an mal etwas bei einem großen INternet-Händler oder schalten Online-Werbung? Zack, schon haben Sie möglicherweise innergemeinschaftliche Umsätze, da Sie eine Rechnung aus Irland oder Luxemburg erhalten…

Kontolino! unterstützt Sie beim Ausfüllen und dem online-Versand sowohl der Umsatzsteuer-Voranmeldung als auch der Zusammenfassenden Meldungen. Beide sind in einem Klick zusammengestellt und können mit einem zweiten Mausklick direkt online versandt werden. EU-Umsätze sind damit ihren Schrecken los.

Ein Umstieg auf Kontolino! kann helfen, teure Fehler in Sachen Umsatzsteuer zu vermeiden. Deswegen laden wir Sie herzlich ein, unsere Buchhaltungssoftware in der Cloud 2 Monate lang kostenlos und unverbindlich zu testen.


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Neuer Kontenrahmen speziell für Kleinunternehmer

Für Kleinunternehmer ändert sich ab dem Veranlagungsjahr 2017 etwas ganz wesentliches in Sachen Steuer: die Finanzämter akzeptieren nur noch die Anlage EÜR nach amtlichem Datensatz .

Das sind eigentlich gleich 2 Änderungen auf einmal. Zum Einen ist damit die so genannte formlose Gewinnermittlung für Jahre ab dem 1.1.2017 weg gefallen, zum Anderen muss nun die Erklärung der Einkünfte aus selbständiger bzw. gewerblicher Tätigkeit zwingend online per Elster ans Finanzamt versandt werden.

So long, Excel! Und Danke für den vielen Fisch…

Das viel besungene einfache Excel-Blatt mit Einnahmen und Ausgaben ist damit ein für allemal Geschichte. Das galt zwar im Grunde auch schon durch das Inkrafttreten der GoBD zum 1.1.2015, aber nun sollten Sie sich endgültig von der einfachen Ein-/Ausgabenliste verabschieden. Die Anlage EÜR verlangt die Aufschlüsselung vor allem Ihrer Kosten in deutlich detaillierterer Form, als das bisher in der formlosen Gewinnermittlung (für die es ja keine formellen Vorgaben gab) oft der Fall gewesen sein dürfte.

Kontolino! bietet Kleinunternehmern einen speziellen, vereinfachten Kontenrahmen

Speziell für kleinere Unternehmen, die die Anlage EÜR auszufüllen haben, und die entweder nicht zum Abzug von Vorsteuer berechtigt sind, oder aber ihre Einnahmen und Ausgaben im IST-Besteuereungsverfahren verbuchen (Umsatzbesteuerung nach vereinnahmten Entgelten – keine Buchung von Forderungen und Verbindlichkeiten), haben wir nun einen neuen Kontenrahmen eingeführt, der Ihnen ab sofort zur Verfügung steht: der Mini-SKR04

Angelehnt an den Kontenrahmen SKR04 der DATEV bietet dieser neue Kontenrahmen alles, was Sie brauchen, um Ihre Einnahmen und Ausgaben für die Anlage EÜR aufzuzeichnen. Dennoch haben wir den Kontenrahmen so weit reduziert, dass er übersichtlich und verständlich wird. So beinhaltet er nur noch ca. 180 Konten.

Damit stellen wir Ihnen alles zur Verfügung, um auch in Zukunft die Anforderungen der Finanzverwaltung an Ihre Aufzeichnung von Geschäftsfällen zu erfüllen und dabei viel Zeit zu sparen. Kontolino! bietet nicht nur alles, um Ihre Buchhaltung vollständig zu digitalisieren, sondern auch die nötigen Schnittstellen, um Ihre Anlage EÜR direkt online beim Finanzamt abzugeben. Natürlich können Sie auch die Umsatzsteuer-Voranmeldung mit nur einem Klick ans Finanzamt senden.

Für Nutzer, die dies lieber dem Steuerberater überlassen möchten, hat Kontolino! eine DATEV-Schnittstelle, mit der Sie Ihre Buchungen direkt an den Steuerberater übergeben können, damit er/sie Ihren Jahresabschluss für Sie zusammenstellt.

 

 

Autor:
um 10:52:18

Kategorien:
Steuer

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Kleinunternehmer aufgepasst: Ab 2017 kann die EÜR nur noch online eingereicht werden

Anlage EÜR am Bildschrim

In einem Artikel zum Thema Einkommensteuer  vom 30.03.2017 weist das Bundesfinanzministerium darauf hin, dass auch Kleinunternehmer mit Betriebseinnahmen unter 17.500 Euro pro Jahr für Veranlagungszeiträume ab dem 1.1.2017 zur „Übermittlung der standardisierten Anlage EÜR nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung verpflichtet“ sind.

Das Finanzamt kann „in Härtefällen“ auf Antrag von dieser Verpflichtung absehen, verlangt dann allerdings die Einreichung der standardisierten Anlage EÜR auf dem amtlichen Papierformular.

Hier können Sie den vollständigen Artikel lesen.

Was ändert sich dadurch?

Wenn Sie Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG sind, also weniger als 17.500 € Umsatz im Jahr erzielen, konnten Sie bisher eine so genannte formlose Gewinnermittlung beim Finanzamt einreichen, um Ihre Einkünfte aus dieser gewerblichen Tätigkeit anzugeben. Diese konnten Sie einfach als Anhang mit Ihrer Einkommensteuer abgeben. Dabei gab es keine formellen Anforderungen oder Vorgaben, es musste eben die Summe Ihrer Einnahmen und Ihrer Ausgaben während des Jahres ersichtlich sein.

Diese sehr einfache Regelung gilt nun nur noch für Geschäftsjahre, die vor dem 1.1.2017 beginnen, also in den allermeisten Fällen wohl einfach zuletzt für das abgelaufene Jahr 2016.

Für das aktuelle Jahr, also für alle Veranlagungszeiträume ab 1.1.2017, müssen Sie in Zukunft die Stan­dar­di­sier­te Ein­nah­men­über­schuss­rech­nung (An­la­ge EÜR) abgeben.

In dieser Anlage EÜR müssen Sie recht genaue Angaben zu Ihren Einkünften und Kosten machen. Es reicht nicht mehr, nur alle Kosten zu summieren, sondern Sie müssen verschiedene Kostenarten separat aufschlüsseln (Fahrtkosten, Verpflegungsaufwendungen etc.) und auch die nicht abziehbaren Kosten (also z.B. die 30% der Bewirtungskosten, die Sie bisher einfach weggelassen haben) angeben.

Alles in allem bedeutet das für Kleinunternehmer, dass sie deutlich höhere Anforderungen an die Aufzeichnung ihrer Kosten und Einkünfte erfüllen müssen. Und vor allem bedeutet es, dass sie die Anlage EÜR auf jeden Fall online beim Finanzamt einreichen müssen.

Was Sie jetzt tun sollten

Da diese Änderung bereits für das laufende Jahr 2017 gilt, sollten Sie rechtzeitig darüber nachdenken, wie Sie Ihre Buchhaltung an die Erfordernisse der Anlage EÜR anpassen. Je früher Sie damit starten, desto weniger erledigt geglaubte Belege müssen Sie aus den vergangenen Monaten nochmals prüfen.

Am besten starten Sie damit, sich den Vordruck der Anlage EÜR für 2016 einmal genauer anzusehen. Diesen können Sie beim Bundesfinanzministerium kostenlos herunterladen. Der Vordruck für 2017 ist noch nicht verfügbar, aber Sie haben so schon mal einen guten Überblick darüber, was auf Sie zukommt.

Anhand des Vordrucks 2016 schauen Sie sich Ihre Aufzeichnungen für 2016 mal durch und beantworten Sie sich folgende Fragen:

  • können Sie für jeden Ihrer aufgezeichneten Posten beantworten, in welches Formularfeld er gehört?
  • Finden Sie in Ihren Aufzeichnungen schnell die Summe der Ausgaben wieder, die in ein gesondertes Feld gehören. Beispiel: Können Sie schnell und einfach beantworten, wie hoch Ihre Fortbildungskosten (ohne Reisekosten) – Zeile 42 des Vordrucks – waren, oder müssen Sie nun alle Ihre Belege nochmals durchsuchen, um diese Summe zu ermitteln?
  • Finden Sie die Abschreibungen auf Anlagegüter schnell und einfach heraus?
  • Haben Sie die Summe der abziehbaren und nicht abziehbaren Anteile von z.B. Geschenken, Bewirtungskosten, Verpflegungsmehraufwendungen parat?

In vielen Fällen wird Ihre Antwort vermutlich „Nein“ lauten.

Machen Sie sich also frühzeitig Gedanken darüber, was Sie an Ihrer Excel-Liste oder gar Ihrem auf Papier geführten Journal ändern müssen, um die sehr fein aufgeschlüsselten Auskünfte erteilen zu können.

Leider werden Sie sehr schnell feststellen, dass Sie hier plötzlich mehrere separate Listen oder Excel-Blätter führen und sich für jeden Beleg Gedanken machen müssen, auf welches Blatt er denn gehört. Sie können sich das nicht sparen, denn wenn Sie es nicht beim Aufschreiben der Umsätze tun, müssen Sie es eben am Jahresende wieder auseinander suchen. Es führt kein Weg dran vorbei.

Warum eine Buchhaltungssoftware die beste Wahl ist

Wenn Sie sich Gedanken machen, wie Sie die Einnahmen und Ausgaben Ihres Gewerbes am besten Aufschreiben, um die Anlage EÜR auszufüllen, werden Sie sehr schnell feststellen, dass Sie eigentlich eine richtige Buchführung anfangen, in der es bestimmte Kategorien für Einnahmen und Ausgaben gibt.

Nichts anderes sind die so genannten Konten in einer Buchhaltung: Sammelposten für gleichartige Geschäftsvorfälle. So gibt es in einer Buchhaltung meist ein Konto „Kasse“ für alle in bar getätigten Einnahmen und Ausgaben sowie ein Konto „Reisekosten des Unternehmers“ oder „Fortbildungskosten“. Im System der Buchhaltung sind all die Unterteilungen und Kategorisierungen bereits vorgenommen worden, die Sie brauchen.

Zudem ist eine Buchhaltung so aufgebaut, dass sie die Bildung von Summen unterstützt und nach Daten und Zeiträumen durchsucht werden kann, wenn man mal einen bestimmten Geschäftsvorfall sucht.

Da Ihre Gewinnermittlung in Zukunft deutlich genauer und detaillierter sein muss, sollten Sie sich überlegen, ob Sie nicht gleich auf die Jahrhunderte alte und bewährte Technik der Buchführung zurück greifen.

Was für eine Rolle spielen in diesem Zusammenhang die GoBD?

Die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung sind eine Sammlung von Anforderungen der Finanzverwaltung an eine korrekte Buchhaltung. Wer sich an die GoBD hält, der führt eine Buchhaltung, die ein Steuersachbearbeiter oder Betriebsprüfer als ordentlich und glaubwürdig einstuft. Mit einer Neufassung der GoBD zum 1.1.2015 hat das Bundesfinanzministerium festgelegt, dass die Grundsätze der Vollständigkeit, Richtigkeit, Aktualität und Nachvollziehbarkeit auch für Kleinunternehmer (also z.B. auch Betreiber einer Photovoltaikanlage) gelten.

Die GoBD haben einige sehr wichtige Grundregeln aufgestellt, die Sie also ebenfalls einhalten müssen. Ein Beispiel: wenn Sie Ihre Telefon- oder Bücherrechnung nur noch online erhalten, müssen Sie diese elektronische Datei 10 Jahre archivieren und dürfen nicht etwas nur einen Papierausdruck dieser Rechnung im Ordner aufbewahren.

Zum Thema GoBD haben wir auf diesem Blog schon so einiges geschrieben.

Mit Kontolino! sind Sie bestens für die Anlage EÜR gerüstet

Kontolino! ist eine Buchhaltungssoftware in der Cloud, die Ihnen das Leben in Zukunft sehr erleichtern wird:

  • Umfangreiche Assistenten unterstützen Sie bei der Verbuchung von Umsätzen, Sie wählen aus hunderten Vorlagen die passende aus und ergänzen nur noch Betrag und Datum – fertig ist der Buchungssatz
  • Mit dem Import von Kontoauszügen Ihrer Bank arbeiten Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben sehr schnell und einfach ab – die Buchhaltung ist so sehr schnell erledigt
  • Kontolino! hat ein digitales Belegarchiv, in dem Sie zu jedem Buchungssatz Ihre Belege hochladen und verknüpfen können. Wenn Sie möchten, können Sie auch Ihre Papierbelege einscannen und elektronisch archivieren (lt. GoBD zulässig und vielleicht sogar gewünscht) – Schuhkarton adé!
  • Mit unserer Elster-online-Schnittstelle schicken Sie die Anlage EÜR mit einem einzigen Mausklick direkt ans Finanzamt, ohne selbst Daten für das Formular zusammen suchen zu müssen. In der Buchhaltung sind ja bereits alle Rohdaten für die EÜR vorhanden…
  • In unserem Online-Handbuch finden Sie alle wichtigen Informationen zu Ihrer Buchhaltung mit Kontolino!
  • In Fragen zur korrekten Verbuchung eines Geschäftsvorfalls sind wir persönlich ansprechbar, um Ihnen zu helfen

Und das Beste: Kontolino! können Sie 2 Monate lang völlig unverbindlich und kostenlos testen.

Was es heißt, Selbstbucher zu sein

Wir haben uns hier auf Kontolino! ja schon mehrfach mit Fragen des Selbstbuchens beschäftigt, und aufgezeigt, warum die Buchhaltung für Existenzgründer, Freiberufler und Startups alles andere als bürokratischer Irrsinn ist.

Die Buchhaltung ist für einen Unternehmer ein zentrales Werkzeug zur Einschätzung des eigenen Erfolgs. Nur aus der Buchhaltung heraus lassen sich zentrale Fragen in Sachen Weiterführung der Geschäftsidee oder Aufgeben, Investitionsentscheidungen etc. fundiert beantworten. Unser Artikel „Buchhaltung selber machen – pro und contra“ geht auf diese Frage genauer ein.

In diesem und ein paar weiteren Artikeln in den nächsten Wochen möchten wir uns mit der Frage beschäftigen, was das Selbstbuchen ist, welche Spielarten es dabei gibt, und wie man sich in das Thema einarbeiten kann.

Was ist ein Selbstbucher?

Die Buchhaltung selbst zu machen, klingt für viele Leute zunächst nach einem Buch mit sieben Siegeln und alleine der Gedanke daran, sich damit zu beschäftigen, verängstigt viele.

Dabei ist das Selbstbuchen – vor allem für Existenzgründer, Freiberufler und kleinere Firmen – meist kein Hexenwerk.

Aber mal der Reihe nach:

Selbstbucher ist jeder, der seine Geschäftsvorfälle selbst aufzeichnet und in geeigneter Form dokumentiert.

Muß ich als Selbstbucher nicht auch Steuerexperte sein?

Diese Frage fusst auf einem entscheidenden Fehler, den viele gerne machen: sie vermischen das Thema Buchhaltung mit der Steuer. Tatsächlich sind das zwei verschiedene Dinge, die man auch nicht unbedingt komplett in die eigene Hand nehmen muß.

Und doch gibt es bei der Buchführung von Anfang an die Anforderungen des Finanzamt an eine ordentliche Buchführung im Auge zu behalten.

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Die Cloud – (k)eine Lösung für mein Unternehmen? Infoveranstaltung am 16.09.2015 in Stuttgart

Am 16.09.2015 veranstaltet die IHK Region Stuttgart gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie einen Informationstag speziell für kleine und mittlere Unternehmen, die sich mit dem Thema Cloud Computing beschäftigen möchten.

Hier das Programm des Tages, für den Sie sich kostenlos bei der IHK Stuttgart anmelden können:

  • 09:30 Uhr Begrüßung und Einführung
  • 09:45 Uhr Cloud Computing für KMU
  • 11:15 Uhr Zertifizierungen und Standards
  • 13:00 Uhr Rechtliche Fragen im Umgang mit Cloud Technologien
  • 14:00 Uhr Integration von Cloud Services
  • 15:00 Uhr Vier Erfahrungsberichte
  • 16:15 Uhr Abschlussdiskussion

Kontolino! live erleben in Stuttgart am 16.09.2015

Einer der Erfahrungsberichte ab 15:00 Uhr wird von Herrn Pierow (Strategieberatung für Direktmarketing), einem unserer Kunden stammen, sodass Sie sich von dritter Seite über unseren Service informieren können. Am Rande der Veranstaltung werden wir mit einem Informationsstand vor Ort sein und freuen uns, mit Ihnen über unsere Services zu diskutieren und Ihnen eine Demo von Kontolino! zu geben. Wir freuen uns auf regen Besuch und viele gute Gespräche über cloudbasierte Buchhaltung für kleine und mittlere Unternehmen

 

Gründer und die Wahl der Rechtsform: keep it lean, Baby!

Wer sich selbständig macht, muss sich viele Gedanken machen und Weichen stellen. Wer gründet, begibt sich auf eine abenteuerliche Reise. Da ist die Angst, Fehler zu machen, natürlich groß.

Eine wichtige Entscheidung ist die für die geeignete Rechtsform für das neue Vorhaben. Starte ich als Freiberufler, als Personengesellschaft oder ist eine Kapitalgesellschaft für mein Vorhaben am besten geeignet?

Zu diesem Thema gibt es im Netz und im Buchhandel jede Menge Ratgeber. Hier finden Sie zu allen möglichen Szenarien und deren Verhinderung die passenden Rechtsformen für Ihre neue Firma. Hier sollte man auf jeden Fall schmökern und sich seine Gedanken machen, denn Fehler können durchaus gravierende Folgen haben. Übertreiben sollte man es aber auch nicht…

Wie man sich dem Thema auf keinen Fall nähern sollte

Im KarriereSpiegel erschien vor einger Zeit ein sehr schöner und gut verständlicher Überblick über die verschiedenen Einflussfaktoren für die Wahl der passenden Rechtsform.

In leider sehr deutscher Manier beginnt der Artikel mit einem Schreckensszenario erster Güte, um zu zeigen, wie verheerend Fehler bei der Wahl der Rechtsform sein können:

Als Anton Schlecker vor drei Jahren sein Unternehmen verlor, da verlor er alles – seine Immobilien, seine Luxus-Autos, selbst die Bilder an den Wänden. „Nichts mehr da“, sagte seine Tochter Meike, zehn Tage nachdem die größte Drogeriekette Deutschlands Insolvenz angemeldet hatte. Tausende Menschen verloren ihre Jobs. Und es blieb die Frage: Wie kann ein Milliardenvermögen auf null schrumpfen?

Es lag an der Unternehmensform, die der Patriarch gewählt hatte […]

 

Nun mag dieser Auftakt gut geeignet sein, des Lesers Interesse anzufüttern und den Respekt vor der Selbständigkeit zu erhöhen. Sachdienlich ist es eher nicht, sich der Thematik so zu nähern.

Das tragische Ende des Schlecker-Imperiums liefert jede Menge Lehren zu allen möglichen Themen, was im Handeln eines Unternehmers falsch gemacht werden kann. Weiterlesen

Autor:
um 09:53:34

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Allgemeines

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Die 6 größten Mythen rund um die neuen GoBD

Seit dem 1.1.2015 sind sie in Kraft, die neuen GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff).
Neben der Tatsache, dass diese neue Regelung gerade mal 6 Wochen vor dem Inkrafttreten veröffentlicht wurde, gab und gibt es viel Gerede um die GoBD. Die einen feiern sie frenetisch und rufen den lang ersehnten Beginn des digitalen Zeitalters aus, andere warnen vor den rechtlichen Klippen und Untiefen rund um diese Neuregelung.

So geistert leider auch viel Unsinn durch den realen und den virtuellen Blätterwald, und selbst in der Zunft der steuerberatenden Berufe herrscht noch relativ viel Unsicherheit und Unwissen.

Wir nehmen uns in diesem Artikel einmal einige der Mythen vor, die sich um die neuen GoBD ranken und versuchen, die Dinge so gut wie möglich ins rechte Licht zu rücken.

Also legen wir gleich einmal los mit dem

1. Mythos: Die GoBD sind nur relevant für buchführungspflichtige Unternehmen

Bisher hießen die GoBD ja nur GoB, also Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Sie waren nur für Unternehmer relevant, die buchführungspflichtig, also verpflichtet waren, am Jahresende eine Bilanz aufzustellen und diese dem Finanzamt vorzulegen. Es liegt daher nahe, anzunehmen, daß die GoBD weiterhin nur für buchführungspflichtige Unternehmer, also Kapitalgesellschaften und Vollkaufleute sowie Personengesellschaften ab einem gewissen Jahresumsatz gültig sind.

Mit den neuen GoBD ändert sich das Bild ganz wesentlich. Weiterlesen

Kostenloser Leitfaden: Buchhaltung selber machen mit der Buchhaltungssoftware Kontolino!

Jetzt kostenlos herunterladen

Für Freiberufler, Einzelunternehmer und kleine Personengesellschaften ist es durchaus eine Überlegung wert, die laufende Buchführung in die eigenen Hände zu nehmen. Mit modernen Buchhaltungsprogrammen wie Kontolino! ist das einfacher, als Sie vielleicht denken.

Für angehende Selbstbucher, die sich in die eigene Buchhaltung einarbeiten möchten, haben wir einen neuen Leitfaden (PDF) bereitgestellt, den Sie sich kostenlos und unverbindlich herunterladen können.


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Mit unseren Leitfaden können Sie sich Schritt für Schritt mit Kontolino! vertraut machen und sich auch mit geringen oder ganz ohne Vorkenntnisse zum Selbstbucher entwickeln. Auf knapp 40 Seiten zeigen wir Ihnen die ersten Schritte mit Kontolino!, führen Sie durch die Erfassung von Buchungssätzen mit oder ohne den hilfreichen Buchungsassistenten und zeigen Ihnen, wie einfach Sie mit unserer Buchführungssoftware Ihre erste Umsatzsteuer-Voranmeldung abgeben.

Im Leitfaden finden Sie unter anderem die folgenden Kapitel:

  • Warum soll ich meine Buchführung selber machen?
  • Registrierung für einen Kontolino!-Testzugang
  • Ihre erste Anmeldung – Der Übersichts-Bildschirm
  • Endlich durchstarten: Eröffnungsbilanz und Anfangssalden
  • Erfassung der steuerlichen Daten für die Elster-Schnittstelle
  • Erfassen von Buchungssätzen
    • Auf die klassische Art
    • Mit dem Buchungsassistenten
  • Kontosalden kontrollieren
  • Abgeben einer Umsatzsteuervoranmeldung per Elster-Schnittstelle
  • Hintergrundwissen Buchhaltung für Anfänger, z.B.
    • Kontenrahmen und Kontenplan
    • Inventar und Inventur
    • Bilanzen
    • Was sind Belege, wie geht man mit Belegen um?
    • Soll und Haben
    • Buchungsregeln in Kurzform
  • Weiterführende Informationen

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