Neues Design in Kontolino!

Wie Sie vielleicht schon bemerkt haben, hat sich das Design an der ein oder anderen Stelle in Kontolino! verändert. Am Auffälligsten vermutlich: das Menü klappt nun ein, wenn Sie nicht mit der Maus dort sind und Ihr Bildschirm klein ist. So steht mehr Platz beim Arbeiten mit kleinen Bildschirmen für die eigentliche Tätigkeit für Sie zur Verfügung. Wenn Sie das Einklappen des Menüs nicht möchten, können Sie mit einer PIN-Nadel unten im Menü das Menü fest einstellen.

Weiter wurde die Darstellung der Bankkonten unter dem Menüpunkt „Buchen –> Bankauszüge“ geändert. Sie sehen nun alle Ihre eingerichteten Bankkonten oben angeordnet und können mit Klick, das Bankkonto, für das Sie Umsätze abrufen wollen, auswählen.

Und auch der Buchungsdialog selbst hat sich geändert: Alle Informationen zur Buchung sind nun links angeordnet, alle zum Beleg auf der rechten Seite. 

Diese Änderungen haben wir zum Anlass genommen, das Video „Belege buchen“ neu zu erstellen. Schauen Sie doch gerne mal rein.

Neu auf der Buchungsseite ist das Feld unter der Überschrift: Was möchten Sie buchen. Hier können Sie durch Tippen eines Buchungstextes wie im Textfeld anfangen, nach einer passenden Buchung zu suchen. Dabei wird der Buchungstext im Textfeld nicht überschrieben. So können bereits eingegebene Buchungstexte für die Buchung stehen bleiben, und Sie können gleichzeitig nach Buchungsvorlagen suchen und diese verwenden.

Sie gehen dabei wie folgt zur Erfassung von Belegen vor: Sie klicken auf „Neu+“, wenn Sie einen neuen Beleg erfassen wollen. Danach können Sie entweder die Belegnummer durch einen automatischen Belegnummernkreis, den Sie auswählen, von Kontolino! erzeugen lassen – oder Sie stellen die Nummer auf manuell um. Sobald Sie „manuell“ ausgewählt haben, können Sie die Belegnummer eingeben.

Die Option „Vorhandener…“ benötigen Sie, wenn Sie mehrere Buchungen (Splittbuchungen) für einen Beleg z. B. auf Grund von verschiedenen Mehrwertsteuercodes, erfassen müssen. Dann erfassen Sie zuerst den Beleg und einen Buchungssatz dazu und lassen eine neue Nummer vergeben (z. B. die Nummer 3). Danach tippen Sie für die nächste Buchung zu diesem Beleg die eben vergebene Belegnummer (in unserem Beispiel die 3) im Feld hinter „Vorhandener…“ ein. Somit erscheint der Beleg von eben wieder und Sie können einen weiteren Buchungssatz zu dem Beleg erfassen ohne diesen Beleg erneut hochladen zu müssen. Diese Vorgehensweise können Sie beliebig oft wiederholen.

Sobald Sie auf „Neu“ geklickt haben, erscheinen die beiden bekannten Icons darunter. Mit deren Hilfe können Sie wie gewohnt einen Beleg hochladen oder aus der Belege-Inbox zur Buchung dazu laden. 

Sollten Sie aus Versehen einen falschen Beleg an die Buchung gehängt haben, dann können Sie den Beleg von der Buchung mit dem „Entfernen“- Button trennen. Bitte beachten Sie dabei, dass der bereits verbuchte Beleg immer seine Nummer behält. Denn alle Änderungen müssen  laut GoBD nachvollziehbar sein und so darf Kontolino! keinen bereits verbuchten Beleg löschen und dieser bleibt somit immer mit seiner Belegnummer erhalten. Sie können dem Beleg nur eine andere Buchung zuordnen.

Last but not least: In Ihrer Übersichtsseite finden Sie im Widget „Offene Rechnungenneben Ihren geschriebenen Ausgangsrechnungen, die noch nicht bezahlt sind auch Ihre Verbindlichkeiten und einen Link zu relativ neuen „Offenen-Posten-Liste„.

Offene-Posten-Liste (OPL)

Die Offene-Posten-Liste (OPL) dient dazu, zu erkennen, welche Rechnungen noch nicht bezahlt sind. Dabei ist es erst mal egal, ob es sich dabei um Eingangs- oder Ausgangsrechnungen handelt. So können Sie Sich jederzeit eine Liste aller in Ihrer Buchhaltung erfassten Rechnungen erstellen, die noch nicht bezahlt sind: eben eine OPL.

Bisher hatten Sie in Kontolino! die Möglichkeit, Ihre in Kontolino! erstellten Ausgangsrechnungen nach noch nicht bezahlten Rechnungen zu filtern und konnten sich somit eine OPL für die Ausgangsrechnungen erstellen. Nun bietet Ihnen Kontolino! zusätzlich die Möglichkeit unter dem Menüpunkt „Faktura –> Offen Posten“ eine OPL für verschiedene Rechnungsarten (und somit auch für Eingangsrechnungen) zu erstellen. Außerdem können Sie in der neuen OPL zusätzlich nach Rechnungsdatum und/oder Fälligkeitsdatum filtern.

Welche zusätzlichen Informationen erhalten Sie durch die neue OPL?

Die neue OPL deckt zusätzlich zu den Ausgangsrechnungen auch die Eingangsrechnungen ab. So sehen Sie nicht nur, welche Kunden Ihre Rechnungen noch nicht bezahlt haben, sondern auch welche Rechnungen Sie noch an welche Lieferanten bezahlen müssen. Da Sie zusätzlich die Liste nach Fälligkeitsdatum filtern können, können Sie Ihre Liquidität besser planen.

Eine anderes Nutzen der OPL ist, der Abgleich zwischen den offenen Rechnungsbeträgen und den verbuchten Buchhaltungskontensummen. So haben Sie mit diesem Instrument ein weiteres Mittel, um Ihre Buchhaltung zu überprüfen. Denn prinzipiell muss die Summe aller Ihrer Forderungen mit der Summe der offenen Ausgangsrechnungsbeträge übereinstimmen. Damit Sie dies noch einfacher tun können, können Sie die OPL als CSV-Datei exportieren. So können Sie in einem Tabellenkalkulationsprogramm Ihrer Wahl die OPL weiter filtern bzw. Summen bilden.

Zusammenfassung

Mit dem neuen Menüpunkt „Faktura –> Offen Posten“, können Sie Sich für verschiedene Rechnungsarten eine Offene-Posten-Liste (OPL) erstellen. So sehen Sie nicht nur säumige Zahler auf einen Blick, sondern auch Ihre Zahlungsverpflichtungen. Außerdem können Sie die OPL nutzen, um Ihre Forderungskonten zu kontrollieren.

Standard-BWA in Kontolino! verfügbar

Seit einigen Tagen ist eine neue Form der Betriebswirtschaftlichen Auswertung (kurz BWA) in Kontolino! verfügbar: die Standard-BWA nach der DATEV-Form 1. Diese richtet sich vor allem an die Bedürfnisse von Soll-Versteuerer bzw. Bilanzierer.

Somit stehen Ihnen nun unter dem Menüpunkt „Auswerten –> BWA“ gleich zwei BWAs zur Verfügung: einmal die neue Standard-BWA und die schon seit langem existierende Einnahmen-Ausgaben-BWA nach der DATEV-Form 43, die sich vor allem an EÜR-Rechner und damit Ist-Versteuerer wendet.

Nachstehend wollen wir Ihnen kurz den Aufbau der neuen Standard-BWA in Kontolino! darstellen.

Aufbau der Standard-BWA

Die Standard-BWA gliedert sich in 3 Teile. Dabei ist der Zeilenaufbau immer der gleiche, allerdings verändern sich die Spalten und damit die betrachteten Zeithorizonte:

  • In der kurzfristigen Erfolgsrechnung werden die Erlöse und Kosten für den aktuell ausgewählten Zeitraum und des aktuellen Quartals angezeigt. Zusätzlich werden Kennzahlen für den Anteil der einzelnen Kosten bzw. Erlöse an der Gesamtleistung, den Gesamtkosten, den Personalkosten bzw. den Materialkosten (Aufschlag) gebildet.
  • Die Entwicklungsübersicht stellt die Erlöse und Kosten der letzten 13 Monate dar und
  • Der 3-Jahres-Vergleich listet den ausgewählten Monat plus die gleichen Monate des Vorjahres und Vor-Vorjahres auf. Zusätzlich wird auch das ausgewählte Quartal plus das Vorjahres-Quartal und das Vor-Vorjahresquartal dargestellt. In dieser Aufstellung finden Sie zudem auch der Anteil der einzelnen Erlöse bzw. Kosten an der Gesamtleistung für die dargestellten Quartale.

Durch diese 3 Teile der BWA, die in Kontolino! untereinander dargestellt werden, können Sie somit erkennen, wie sich Ihr Unternehmen über die letzten 3 Jahre entwickelt hat – und wie Sie zur Zeit unterwegs sind.

Kommen wir zu den Zeilen und somit den dargestellten Erlösen bzw. Kosten:

Hier werden zuerst die Umsatzerlöse sowie unmittelbar mit Ihrem Kerngeschäft betriebliche Erlöse zur Gesamtleistung aufaddiert. Davon abgezogen werden die Materialkosten, so dass der Rohertrag dargestellt wird. Zum Rohertrag werden sonstige betriebliche Erlöse hinzugefügt, die nicht unmittelbar zu Ihrem Kerngeschäft gehören hinzugerechnet. Somit erhält man den Betrieblichen Rohertrag. Nun werden sämtliche betriebliche Kosten wie Personalkosten, Raumkosten Abschreibungen etc. zu den Gesamtkosten aufaddiert. Zieht man vom Rohertrag die Gesamtkosten ab, erhält man das Betriebsergebnis. Danach werden noch neutrale Aufwendungen und Erträge wie die von Zinsen jeweils aufaddiert und entsprechend mit dem Betriebsergebnis verrechnet, so dass man das Ergebnis vor Steuern erhält. Nun werden die Steuern abgezogen, um das vorläufige Ergebnis zu erhalten.

Mehr Informationen zu den beiden in Kontolino! verfügbaren BWA’s können Sie in unserem Handbuch auf der Seite „Was ist eine BWA?“ nachlesen.

Zusammenfassung

Zusätzlich zur Einnahmen-Ausgaben-BWA steht nun auch für Bilanzierer bzw. Soll-Versteuerer eine passende BWA in Kontolino! zur Verfügung: die Standard-BWA. Diese listet die Leistungen und Kosten in einer bestimmten Struktur auf – und bildet durch die Gliederung in 3 Teile verschiedene Zeithorizonte ab. So kann zum Einen der kurzfristige Unternehmenserfolg und zum Anderen die langfristige Unternehmensentwicklung abgelesen werden.

Neue Auswertung: die Saldenbestätigung

Unter dem Menüpunkt „Auswerten“ finden Sie neu die Auswertung Saldenbestätigung. Diese dient Ihnen dazu, Ihre Debitorenkonten (Kunden-) bzw. Kreditorenkonten (Lieferanten) zu kontrollieren. Sprich mit der Saldenbestätigung, können Sie Ihre Buchhaltung bzgl. Ihrer verbuchten Forderungen und Verbindlichkeiten prüfen. Damit benötigen Sie die Auswertung nur, wenn Sie Forderungen und Verbindlichkeiten buchen und dies auf separate Debitoren- bzw. Kreditorenkonten.

Dann kann Ihnen die Auswertung eine Hilfe darstellen, da Sie zu jedem beliebigen Stichtag alle Ihre Debitoren- bzw. Kreditorenkonten als Liste mit Anfangsstand, den gebuchten Kontenbewegungen und Stand zum Stichtag erhalten. Stellen Sie dann Abweichungen zu Ihren ausgestellten oder erhaltenen Rechnungen fest, müssen Sie Ihre Buchhaltung auf fehlerhafte bzw. fehlende Buchungen untersuchen.

Und wenn Ihnen ein Kunde bzw. Lieferant mitteilt, dass er andere offene Beträge in seiner Buchhaltung hat wie Sie, dann können Sie die Auswertung nutzen, um die Salden mit ihm abzugleichen.

Übrigens: Eine generelle Verpflichtung eine Saldenbestätigung zu erstellen, liegt nicht vor. Diese kann jedoch für bilanzierungspflichtige Unternehmen im Rahmen der Jahresabschlussarbeiten durchaus sinnvoll sein.

Fazit

Die Saldenbestätigung kann für bilanzierungspflichtige Unternehmen, die mit vielen Debitoren bzw. Kreditoren zu tun haben, ein nützliches Kontrollinstrument für die Buchhaltung darstellen. Weiter kann diese bei Unstimmigkeiten zwischen Geschäftspartnern durchaus hilfreich sein, um diese zu klären. Mehr Informationen finden Sie in unserem Handbuch auf der Seite Saldenbestätigung.

Neue Auswertung „Verkehrszahlen“

Es steht Ihnen nun ganz neu in Kontolino! eine neue Auswertung zur Verfügung. Wie alle Auswertungen finden Sie die neue Auswertung „Verkehrszahlen“ unter dem Menüpunkt „Auswerten“. Unter Verkehrszahlen, werden im Allgemeinen die kumulierten Bewegungen im Soll und Haben auf einem Konto verstanden.

Diese Auswertung kann Ihnen helfen Ihre Zahlungen monatsgenau in den Blick zu nehmen. Schauen wir uns nun an, welche Daten die Auswertung Ihnen zur Verfügung stellt.

Diese Auswertung wird pro Konto erstellt. Für das von Ihnen ausgewählte Konto sehen Sie pro einzelnem Monat des Jahres aufgelistet:

  • den Abschlusssaldo des Kontos zum 30. / 31. des jeweiligen Monates.
  • den Eröffnungssaldo des Kontos zum 01. des jeweiligen Monates
  • kumuliert alle Bewegungen auf der Soll-Seite des Kontos des Monats
  • kumuliert alle Bewegungen auf der Haben-Seite des Konto des Monats und
  • den Abschlusssaldo des Kontos zum 30. / 31. des jeweiligen Monates.

Mögliche Anwendungsfälle für die Auswertung „Verkehrszahlen“

Im Normalfall wird die Auswertung benutzt, um den Zahlfluss von Kunden- bzw. Lieferantenkonten darzustellen. So können Sie monatlich aufgeschlüsselt sehen, wie viel Umsatz Sie mit Ihrem Kunden gemacht haben (die Spalte Bewegung Soll). Weiter sehen Sie, wie viel Geld Sie von Ihrem Kunden in dem Monat erhalten haben (die Spalte Bewegung Haben). Und zum Schluss, wie viel Geld Sie vom Kunden noch zu erwarten haben.

Diese Auswertung können Sie somit auch nutzen, um evtl. Buchungsfehler oder -lücken aufzudecken: Denn wurde die Rechnung von Ihnen bereits als bezahlt abgehakt, aber das Kundenkonto zeigt noch einen offenen Betrag über die Rechnungssumme auf, dann wissen Sie, dass Sie den Zahlungseingang noch verbuchen müssen.

Fazit

Mit der Auswertung „Verkehrszahlen“ steht Ihnen eine zusätzliche Funktion in Kontolino! zur Verfügung, um über Ihre Kunden bzw. Lieferanten mehr Erkenntnisse zu gewinnen. Zusätzlich können Sie die Verkehrszahlen nutzen, um evtl. Buchungsfehler bzw. -lücken schneller auf die Spur zu kommen. Wie immer finden Sie mehr Informationen zu dieser Auswertung in unserem Handbuch auf der Seite „Verkehrszahlen„.

Buchungsjournal mit neuen Informationen

Das Buchungsjournal stellt die zentrale Übersicht in Kontolino! über Ihre Buchungen und der dort hinterlegten Informationen dar. Grundsätzlich ist das Buchungsjournal eine Liste, all Ihrer erfassten Buchungen. Egal, ob Sie auf Fehlersuche sind oder einfach nur nachschlagen wollen, wie Sie den Geschäftsvorgang vor 3 Wochen verbucht haben: die Antwort auf Ihre Fragen finden Sie im Buchungsjournal. Zeit sich dieses näher anzusehen.

Und nicht nur das: im Buchungsjournal selber, können Sie verschiedene Aktionen für die Buchungen einzeln oder sogar für gleich mehrere durchführen. Ein Beispiel für eine Aktion ist, dass Sie die Buchung duplizieren und so sehr schnell den gleichen Geschäftsfall verbuchen können – oder für häufig vorkommende Buchungen Buchungsmuster erstellen. So kann das Buchungsjournal Sie auch beim Buchen unterstützen.

Das Buchungsjournal in Kontolino!

In Kontolino! finden Sie das Buchungsjournal unter dem Menüpunkt „Auswerten“ –> „Buchungsjournal„. Einmal dort angelangt, sehen Sie im oberen Bereich des Fensters einen Bereich, in dem Sie verschiedenen Filterkriterien einstellen können:

Buchungsjournal - Filtermöglichkeiten

Mit Hilfe der umfangreichen Filtermöglichkeiten im Buchungsjournal können Sie etwa komplexe Fragen beantworten wie zum Beispiel:

  • Gibt es Buchungssätze, mit dem Vorsteuer-Betrag 7,54 € ?
  • Welche Buchungen wurden zwischen dem 4. April und dem 12. Mai auf dem Konto XY verbucht?
  • Gibt es Buchungssätze zwischen dem 12. Januar und dem 8. April mit dem Brutto-Gesamtbetrag 149,00 € ?
  • Liste alle Buchungen mit dem Begriff „Rechnung“ im Buchungstext.
  • Oder, welche Buchungen, habe ich ohne Mehrwertsteuercode erstellt?

Natürlich können Sie die Filterkriterien kombinieren und so sehr gezielte Suchen durchführen, die also mehrere Filterkriterien erfüllen. Mit diesem Werkzeug wird es sehr viel einfacher, Differenzen bzw. Buchungsfehler zu suchen, oder sich zu bestimmten Fragestellungen zu informieren.

Welche Informationen stehen Ihnen im Buchungsjournal zur Verfügung?

Im Buchungsjournal finden Sie von links nach rechts folgende Informationen:

Buchungsjournal

Das Buchungsdatum. Danach folgt ein kleines Bearbeitungsmenü. Über dieses Menü, können Sie Buchungssätze bearbeiten, stornieren. Weiter können Sie Buchungsmuster, Dauerbuchungen, eine neue Kopie des Buchungssatzes zum Verbuchen erstellen und Sich das Änderungsprotokoll zum Buchungssatz anzeigen lassen.

Nach diesem Menü sehen Sie die Belegnummer und falls vorhanden ein kleines Symbol für den zum Buchungssatz hinterlegten Beleg. Wenn Sie auf dieses Symbol klicken, dann öffnet sich der Beleg. Nun folgt der Buchungstext und die verbuchten Konten. Dabei sind die Konten wie folgt angeordnet:

  • zuerst das Konto, das im Soll gebucht wurde
  • dann das Konto, das im Haben gebucht wurde.

Neu implementiert wurde, dass Sie alles was mit der Mehrwertsteuer zu tun hat, hellgrau hinterlegt wurde. So sehen Sie nun zusätzlich auch auf welchen Konten und auf welcher Seite die Mehrwertsteuer verbucht wurde.

Auch neu ist, dass Sie die Kostenstelle sehen, auf welcher der Buchungssatz verbucht wurde. So können Sie besser nachvollziehen, ob Sie bei manchen Buchungen die Kostenstelle aus versehen vergessen haben, mit zu buchen.

Die Bearbeitung von mehreren Buchungssätzen im Buchungsjournal

Mehrfachselektion Buchungssätze im Buchungsjournal ändern

Sie haben festgestellt, dass nicht nur ein Buchungssatz geändert werden muss, sondern gleich mehrere. Dann nutzen Sie die kleine Checkbox am Anfang der zu ändernden Buchungssätze und klicken auf das Menü am Ende der Liste. Wählen Sie die Aktion aus, die Sie durchführen möchten. Evtl. kommt dann noch ein Zwischenschritt (z. B. wenn Sie das Buchungsdatum ändern möchten, indem Sie das neue Datum eingeben müssen). Danach bestätigen Sie Ihren Änderungswunsch mit dem Klick auf den „durchführen“- Button. So toll es ist viele Buchungssätze auf einmal mit wenigen Klicks ändern zu können: seien Sie bitte vorsichtig damit und überprüfen Sie genau, ob Sie die richtigen Buchungssätze und die korrekte Aktion ausgewählt haben.

Der Export des Buchungsjournals

CSV-Export Button in Kontolino!

Sie können sogar Ihr Buchungsjournal exportieren. Dafür finden Sie den ButtonCSV“ am Ende des Buchungsjournals. Klicken Sie darauf, wird eine Datei zum Downloaden angeboten. Diese Datei können Sie im Anschluss in jedem beliebigen Tabellenkalkulationsprogramm wie Excel und Co. öffnen. So können Sie beliebig Summen bilden, Differenzen berechnen und alle Möglichkeiten einer Tabellenkalkulation nutzen, um Ihre Ziele zu erreichen (z. B. Buchungsunstimmigkeiten auf den Grund gehen).

In dieser Datei befindet sich in separaten Spalten folgende Informationen:

  • Datum, Beleg, Text, Nummer des Sollkontos, Bezeichnung des Sollkontos, Nummer des Habenkontos, Bezeichnung des Habenkontos, Betrag, MwSt-Code, bebuchtes MwSt-Konto im Soll, bebuchtes MwSt-Konto im Haben, der MwSt-Betrag, die Kostenstellennummer und die Bezeichnung der Kostenstelle.

Dabei neu für Sie in den CSV-Export aufgenommen, haben wir die Trennung der Nummer der Konten von dessen Bezeichnung sowie die MwSt-Konten und die Informationen zu den Kostenstellen.

Zusammenfassung

Mit dem Buchungsjournal können Sie sehen, welche Buchungen Sie wie erfasst haben. Zusätzlich zu diesen Informationen, können Sie gezielt Buchungssätze nach verschiedenen Kriterien filtern. Neben der Anzeigefunktion, können Sie das Buchungsjournal nutzen, um Ihre Buchungen zu ändern – oder daraus für die Zukunft Buchungsmuster und ähnliches zu erstellen. Und mit der CSV-Export-Funktion können Sie Ihre Buchungssätze sogar in Tabellenkalkulationsprogrammen weiter untersuchen. Übrigens bietet Ihnen Kontolino! noch mehr Auswertungen an. Alles Wissenwerte dazu finden Sie im Handbuch unter der Kategorie „Auswerten„. Schauen Sie doch einfach mal rein.

Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) erstellen und verstehen: die Ausgabenseite

Die betriebswirtschaftliche Auswertung (kurz BWA) stellt eine Statistik Ihrer Buchhaltung dar und kann Ihnen wichtige Informationen über die finanzielle Situation Ihres Unternehmens bieten. Deshalb wird diese auch gerne von den Banken von Ihnen verlangt, wenn es um die Frage einer Kreditvergabe geht. In dem vorhergehenden Artikel haben wir uns damit befasst, wie der grundsätzliche Aufbau der BWA aussieht, wie Sie die BWA in Kontolino! erstellen können und welche Positionen die Einnahmenseite im Detail umfasst. In diesem Beitrag geht es nun um die Ausgabenseite.

Dabei gilt für die BWA wie für alle anderen Auswertungen: die Aussagekraft hängt stark von einer aktuellen Buchhaltung ab. Nur wenn Sie alle Ihre Geschäftsfälle korrekt und möglichst immer gleich verbuchen, können Sie die richtigen Schlüsse daraus ziehen.

Die BWA im Detail erklärt – die Ausgabenseite

Nachfolgend gehen wir nun Schritt für Schritt durch die einzelnen Positionen der Ausgabenseite durch und erläutern diese für Sie:

1. Summe der Kosten

Nun folgt der Kostenblock, sprich alles was Sie im betrieblichen Rahmen ausgeben. Dabei werden die Kosten (die immer als Netto-Werte gelistet werden) in folgende Unterpositionen unterteilt:

Material / Wareneinkauf: hierunter fallen all Ihre Kosten, die Sie für den Einkauf von Materialien zur Produktion Ihrer Fertigartikel wie auch für Ihre Handelswaren im gewählten Zeitraum hatten. Sprich alle Ihre Eingangsrechnungen, die Sich auf Waren oder Materialien bezogen, werden Ihnen hier angezeigt. Diesen Werteverlauf müssen Sie relativ zu Ihren betrieblichen Erlösen sehen. Steigen Ihre betrieblichen Erlöse und im gleichen Verhältnis – oder sogar ein wenig weniger – auch Ihre Material/Wareneinkaufkosten, ist alles in Ordnung. Steigen allerdings die Materialkosten an, ohne dass Ihre betrieblichen Erlöse ansteigen, ist dies ein Indiz, dass mehr Ausschuss produziert wird, oder Sie mehr Ware auf Lager liegen haben, die nicht verkauft werden kann. So wäre dies ein schlechtes Zeichen, es sei denn, Sie legen z.B. Vorräte für das Weihnachtsgeschäft oder den Black Friday oder ähnliche Aktionen an.

Fremdleistungen: diese Position beinhaltet alle Fremdarbeiten, die Sie nach außen geben: seien es beauftragte Handwerker oder aber auch Experten, die Ihnen bei der Gestaltung Ihrer Webseite zur Hand gehen. Hier sollten Sie versuchen, dass diese Fremdleistungen über die Zeitreihen ungefähr gleich hoch bleiben – oder ansteigen, falls Sie Arbeitslastspitzen haben. Diese Arbeitslastspitzen sollten dann auch zu mehr betrieblichen Erlösen führen.

Personalkosten: da sagt der Name schon ziemlich gut aus, was darunter fällt: all Ihre Ausgaben für eigenes Personal. Seien es Löhne, Gehälter, aber auch Ihre Beiträge zur Berufsgenossenschaft oder zur Sozialversicherung. Auch diese Kostenentwicklung ist relativ zu Ihren betrieblichen Erlösen zu sehen. Steigen Ihre Erlöse, haben Sie im Normalfall viel Arbeit und damit müssen Sie evtl. in neues Personal oder zumindest in Mehrarbeit investieren. Stimmt die Relation, ist das auf jeden Fall positiv zu bewerten.

Steuern/Versicherungen/Beiträge: Hierunter fallen im Normalfall die Kfz-Versicherung und Kfz-Steuer Ihrer betrieblichen Fahrzeuge, sowie die geschäftlichen Versicherungen wie auch Ihre Pflichtbeiträge für z.B. die IHK, Handwerkskammer, Knappschaft etc. Diese sollten Sich im Laufe der Zeit nicht allzusehr ändern. Aber Obacht: meist werden diese nur einmal im Jahr fällig. Werten Sie einen Monat aus, in dem eine größere Position fällig wurde und vergleichen diese mit dem Vormonat, wo keine Zahlung fällig wurde, führt dieser Vergleich in die Irre!

Fahrzeugkosten: denken Sie dabei nicht nur an die betrieblichen Fahrzeuge, auch Mietwagenbeträge finden Sie unter dieser Position wieder – oder auch Taxifahrten.

Werbe-/Reisekosten: diese Position ist wieder selbstredend. Hierunter fallen alle Ihre Kosten, die im Rahmen von Werbung und Reisen entstehen. An dieser Position wird gerne als erstes gespart, wenn es gerade mit den Umsätzen nicht so klappt: denn eine Geschäftsreise kann schnell abgesagt oder gar nicht geplant werden. Oder ein Werbeetat kann leicht gekürzt werden.

Kosten Warenabgabe: darunter fallen Kosten für Verpackungsmaterial aber auch sonstige Versandkosten. Das heißt auch diese Position, wird sich im Idealfall entsprechend mit den betrieblichen Erlösen verändern.

Instandhaltung/Werkzeuge: Kleinanschaffungen und Reparaturen werden unter diesem Kostenblock ausgewiesen. Steigen die Reparaturkosten im Laufe der Jahre zu stark an, kann das darauf hinweisen, dass eine oder mehrere Maschinen durch neuere ersetzt werden müssen.

Abschreibungen: diese Position weist alle Ihre Abschreibungen auf die Anlagegüter aus. Allerdings müssen Sie auch hier beachten, nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Denn meist wird jährlich zum 31.12. abgeschrieben: Vergleichen Sie hier einen beliebigen Monat mit dem Dezember, werden Sie mit dieser Zahl nichts anfangen können. Ansonsten: sind die Abschreibungen sehr niedrig, wurde schon lange nichts mehr in Ihr Unternehmen investiert – ist diese Zahl sehr hoch, dann stecken evtl. sehr hohe Finanzierungskosten (Zinsen für Darlehen für die vielen Anschaffungen und Kreditraten) dahinter.

Verschiedene Kosten: das ist die „Rudis-Reste-Rampe“. Sprich hier finden Sie so Kosten wie Bürobedarf, Internet-, Telefonkosten, Bankgebühren. Alles was eben auch so an Kosten existiert – aber eher Kleinbeträge sind und nicht den Ausschlag geben sollte. Das heißt, wenn Sie hier keine gravierenden Sprünge entdecken, können Sie diese Position vernachlässigen.

Und damit ist die Summe aller Kosten auch komplett. Im Normalfall werden diese sich wie die betrieblichen Erlöse entwickeln. Steigen die betrieblichen Erlöse, steigen im Normalfall auch Ihre betrieblichen Kosten und andersherum. Sollten Ihre Kosten steigen und Ihre Erlöse sinken, sollten Sie hellhörig werden.

2. Betriebsausgaben

Weiter geht es wie bei der Einnahmenseite nun ebenfalls mit Positionen, die zusätzlich zu den betrieblichen Kosten entstehen können. Zum Beispiel:

Buchwert Anlagenabgang: hierunter verbergen Sich Ihre Anlagenabgänge, die zu keinem Erlös führen: sprich wenn Sie zum Beispiel eine Maschine verschrotten und somit den Restbuchwert abschreiben.

Sonstige Aufwendungen: das können Spenden sein oder andere Aufwendungen, die nichts mit Ihrem normalen Geschäftsbetrieb zu tun haben.

Vorsteuer: unter dieser Position werden Ihre Vorsteuerbeträge gelistet, die Sie an Ihre Lieferanten zu zahlen haben. Diese sind nicht in den oberen Kosten enthalten, da hier immer die Netto-Werte ausgewiesen wurden. Aber da Sie diese Zahlen müssen, erhöhen diese Ihre betrieblichen Ausgaben.

Umsatzsteuerzahlung: ebenfalls Ihre Ausgaben erhöhen Ihre Überweisungen an das Finanzamt, mit denen Sie Ihre Umsatzsteuerschuld bezahlen. Da Sie aber die Beträge von Ihren Kunden erhalten und nur an das Finanzamt weiterreichen, müssen Sie auf diese Zahl nur achten, wenn Sie ungewöhnlich hohe Rechnungen schreiben und das Zahlungsziel lange läuft: denn dann müssen Sie als Soll-Versteuerer in Vorleistung gehen und den Betrag an das Finanzamt überweisen, bevor Sie diesen selbst von Ihrem Kunden erhalten haben. Dann sollten Sie auf jeden Fall entsprechend Ihre Liquidität im Auge behalten.

Die Umsatzsteuerzahlung kann nur korrekt ausgewiesen werden, wenn Sie das Konto Umsatzsteuer-Vorauszahlungen für Ihre Buchhaltung verwenden. Sie werden bei der Abgabe der Umsatzsteuer-Vorauszahlung bei den Buchungen durch passende Buchungsvorschläge von Kontolino! unterstützt.

Zugang Verbindlichkeiten: von all diesen Positionen, werden nun die Zugänge Ihrer Verbindlichkeiten abgezogen: denn dieses Geld floss ja noch nicht und befindet sich noch auf Ihrem Konto. Diese Zahl sollten Sie allerdings im Blick haben: denn dieses Geld wird in naher Zukunft zur Zahlung fällig. Vergleichen Sie diese mit Ihren neuen Forderungen auf der Einnahmeseite. Sind die Forderungen höher als Ihre Verbindlichkeiten ist alles im grünen Bereich. Denn dann werden mehr Gelder bei Ihnen eingehen als Sie verpflichtet sind zu bezahlen.

Damit sind nun auch alle Betriebsausgaben erfasst.

3. Betriebseinnahmen abzüglich der Betriebsausgaben

Die letzte Zahl subtrahiert nun einfach alle Betriebseinnahmen und -ausgaben voneinander. Hier sind Sie immer dann gut unterwegs, wenn die Betriebseinnahmen höher als die -ausgaben sind. Aber natürlich kann es – gerade bei saisonalen Geschäften – hier auch einzelne Monate oder gar Quartale geben, die mit einem Minus-Zeichen abschließen. Gerade da ist es dann gut, einen Blick auf die gleichen Vorjahreszeiträume zu werfen. War es hier auch so und am Ende des Geschäftsjahres war wieder ein deutliches Plus übrig, dann ist das für Ihren Betrieb wohl normal und kein Grund zur Sorge. Wenn nicht, dann müssen Sie reagieren.

Fazit

Sie sehen: die BWA kann Ihnen einen Blick in Ihre Erlöse, Einnahmen, Kosten und Ausgaben ermöglichen. So können Sie diese Werte für Sich und den betrachteten Zeitraum analysieren und bei Bedarf die Vorgängerperioden als Vergleich heranziehen. Mit Kontolino! können Sie sich nicht nur jederzeit die BWA auf Knopfdruck erzeugen, Sie können sich zusätzlich sogar die jeweiligen bebuchten Konten zur Position anzeigen lassen. So können Sie noch weiter in die Tiefe gehen – und wer weiß: vielleicht steckt ja hinter der Aufregung „nur“ ein Buchungsfehler?

Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) erstellen und verstehen: die Einnahmenseite

Die betriebswirtschaftliche Auswertung (kurz BWA) stellt eine Statistik Ihrer Buchhaltung dar und kann Ihnen wichtige Informationen über die finanzielle Situation Ihres Unternehmens bieten. Deshalb wird diese auch gerne von den Banken von Ihnen verlangt, wenn es um die Frage einer Kreditvergabe geht. In diesem und dem folgenden Artikel wollen wir Ihnen erläutern, wie die BWA grundsätzlich aufgebaut ist, wie Sie die BWA in Kontolino! erzeugen können und welche Aussagen Sie aus den Zahlen ziehen können.

Dabei gilt für die BWA wie für alle anderen Auswertungen: die Aussagekraft hängt stark von einer aktuellen Buchhaltung ab. Nur wenn Sie alle Ihre Geschäftsfälle korrekt und möglichst immer gleich verbuchen, können Sie die richtigen Schlüsse daraus ziehen.

Grundsätzlicher Aufbau der BWA

Die BWA ist in folgende große Blöcke gegliedert:

  • Summe der Erlöse (alle Ihre betrieblichen Netto-Umsätze)
  • Summe der Betriebseinnahmen (hier sehen Sie, wie es um Ihre Liquidität gestellt ist: d.h. wie viel Geld Sie eingenommen haben)
  • Summe der Kosten (alle Ihre betrieblichen Netto-Kosten wie Material-/Wareneinkauf, Löhne usw.)
  • Summe der Betriebsausgaben (diese Position gibt an, wie viel Geld Sie ausgegeben haben)
  • Differenz: Einnahmen-Ausgaben (Differenz all Ihrer Einnahmen und Ausgaben)

Diese Blöcke befinden sich in den Zeilen und werden weiter durch Zwischenpositionen verfeinert. Zusätzlich können Sie in den Spalten die Werte für den gewählten Zeitraum und einen Vergleichszeitraum sehen. Ergänzt werden diese beiden Spalten durch Veränderungsangaben vom gewählten Zeitraum zum Vergleichszeitraum in Euro und in Prozent. So können Sie nicht nur sehen, wie das laufende Geschäftsjahr, Quartal oder Monat so läuft, sondern auch den Vergleich zu Vorjahren (-quartalen etc.) ziehen. Bevor wir Ihnen erläutern, wie die BWA im Detail zu verstehen ist, wollen wir Ihnen kurz erläutern, wie Sie die BWA in Kontolino! erzeugen können. So können Sie Ihre BWA verwenden, um die einzelnen Ausführungen gleich für Sich nachzuvollziehen.

BWA in Kontolino! erzeugen

In Kontolino! können Sie jederzeit auf Knopfdruck unter dem Menüpunkt „Auswerten –> BWA“ Ihre BWA erzeugen. Dabei können Sie wählen, welche Zeiträume Sie auswerten möchten:

  • einzelne Monate,
  • Quartale oder
  • das ganze Geschäftsjahr.

Zusätzlich können Sie wählen, mit welchem Zeitraum Sie einen Vergleich anstellen wollen:

  • mit dem Vorgänger-Zeitraum (hiermit ist der bei der Monatsauswahl z. B. der Vormonat gemeint) oder
  • mit dem gleichen Zeitraum des Vorjahres (sprich, wenn Sie für den Zeitraum das 3. Quartal ausgewählt haben, dann sehen Sie hier als Vergleich das 3. Quartal des Vorjahres) oder
  • mit dem vorangegangenen Geschäftsjahr (hier wird immer das letzte Geschäftsjahr als Vergleich angezogen).

Ganz neu für Sie implementiert: lassen Sie Sich zusätzlich zu den BWA-Positionen, Ihre bebuchten Konten anzeigen. So können Sie noch mehr Informationen aus Ihrer BWA herausziehen.

Damit Sie sehen können, aus welchen Werten sich die einzelnen BWA-Positionen zusammensetzen, können Sie Sich optional die Buchungskonten anzeigen lassen. Dies ist für Detailanalysen sinnvoll, für den schnellen Überblick, ist diese Option nicht notwendig. Um ein umfassendes Verständnis für die Zahlen der BWA zu erhalten, empfehlen wir Ihnen, Ihre Konten anzeigen zu lassen. Anderen Empfängern wie z.B. Ihrem Kreditsachbearbeiter bei der Bank ist diese Auswertung allerdings eventuell zu ausführlich.

Die BWA im Detail erklärt

Nachfolgend gehen wir nun Schritt für Schritt durch die einzelnen Positionen durch und erläutern diese für Sie. Dabei nehmen wir uns in diesem Artikel die Einnahmenseite in den Blick. Im folgenden Artikel geht es um die Ausgabenseite.

Die Einnahmenseite

1. Summe der Erlöse

Erlöse aus betrieblicher Tätigkeit: unter dieser Position werden alle Ihre Netto-Umsätze gelistet, die zu Ihrem Kerngeschäft gehören. Z. B. durch den Verkauf von Ihren hergestellten Waren oder Ihrer Dienstleistungen. Steigt dieser im Laufe der Zeit, dann läuft Ihr Geschäft gut. Sinkt dieser dauerhaft, dann sind das keine gute Zeichen.

Sonstige Erlöse: hier werden alle Netto-Umsätze gelistet, die Sie nicht mit Ihrem Kerngeschäft gemacht haben: z. B. wenn Sie Zinsen erhalten oder Ihren Firmenwagen verkaufen. Diese erhöhen zwar Ihre Einnahmen, ber haben wenig Aussagekraft darüber, wie Ihre Firma insgesamt läuft, da sie oft einmalig und nicht wiederholbar oder zumindest nicht nachhaltig sind.

Zusammen stellen diese ersten beiden Erlösblöcke die „Summe der Erlöse“ dar. Sprich alle Netto-Umsätze, die Sie im gewählten Zeitraum mit Ihrem Betrieb erwirtschaftet haben. Steigen diese, ist dies grundsätzlich gut für Ihr Unternehmen.

2. Betriebseinnahmen

Umsatzsteuer: auch die Umsatzsteuer haben Sie von Ihren Kunden erhalten und eingenommen. Diese müssen Sie zwar später an das Finanzamt überweisen, aber erst einmal stellen diese eine Mehrung Ihres Barvermögens dar. Deshalb wird diese Position mit bei den Einnahmen aufgeführt.

Umsatzsteuer-Erstattung: erhalten Sie vom Finanzamt Geld zurück, da Sie mehr Vorsteuer als Umsatzsteuer in einem Zeitraum hatten, dann stellt auch diese Position für Sie eine Einnahme und damit die Mehrung Ihres Barvermögens dar. Sollte hier dauerhaft eine hohe Zahl stehen, so ist dies negativ zu bewerten, denn dann sind Ihre Ausgaben meist höher als Ihre Einnahmen. Zu dieser Aussage kann es Ausnahmen geben, wenn Sie viele Geschäfte mit dem Ausland tätigen, bei denen andere Umsatzsteuertatbestände greifen.

Die Umsatzsteuer-Erstattung kann nur korrekt ausgewiesen werden, wenn Sie das Konto Umsatzsteuer-Vorauszahlungen für Ihre Buchhaltung verwenden. Sie werden bei der Abgabe der Umsatzsteuer-Vorauszahlung bei den Buchungen durch passende Buchungsvorschläge von Kontolino! unterstützt.

Minus Zugang Forderungen: Von den Erlösen, werden die Zugänge an Forderungen abgezogen: warum? Nun, wenn Ihre Forderungen zunehmen, dann steht Ihnen das Geld noch nicht zur Verfügung. Dieses wird erst später eingehen. Somit zählt es für den ausgewählten Zeitraum nicht zu den Betriebseinnahmen und wird von den Erlösen abgezogen. Einen gewissen Stand an Forderungen ist in jedem Unternehmen normal: schließlich gibt es Zahlungsziele auf Rechnungen. Steigt dieser aber über ein Normalmaß an, ist Vorsicht geboten. Denn Ihre Liquidität sinkt und es kann zu vermehrten Zahlungsausfällen Ihrer Kunden kommen. Somit wäre es gut, wenn es hier wenig Abweichungen zwischen den Zeiträumen für Sie gibt.

Nun sind wir mit dem ersten großen Block der Betriebseinnahmen fertig: dieser beinhaltet alle Ihre Erlöse und die Zahlflüsse, die daraus entstanden sind. So erhalten Sie mit dieser Kennzahl eine Aussage über Ihre aktuelle Einnahmesituation und aktuelle und kurzfristige Liquidität. Auch hier gilt: steigt diese Zahl im Lauf der Zeit an, dann geht es Ihrem Betrieb prinzipiell besser – sofern nicht auf der Ausgabenseite ebenfalls größere Posten zu finden sind.

Weiter geht es im nächsten Artikel mit den Kosten und Betriebsausgaben.

Fazit

Sie sehen, die BWA kann Ihnen einen Blick in Ihre Erlöse, Einnahmen, Kosten und Ausgaben ermöglichen. So können Sie diese Werte für Sich und den betrachteten Zeitraum analysieren und bei Bedarf die Vorgängerperioden als Vergleich heranziehen. Mit Kontolino! können Sie sich nicht nur jederzeit die BWA auf Knopfdruck erzeugen, Sie können sich zusätzlich sogar die jeweiligen bebuchten Konten zur Position anzeigen lassen. Mit dem ersten Teil des Beitrages haben wir Ihnen die einzelnen Positionen zu den Erlösen und Einnahmen im Detail erläutert. Im zweiten Teil des Beitrages geht es dann um die Kosten und Ausgabenseite.

Änderungen in Kontolino! anzeigen

Sie erstellen Ihren Jahresabschluss und sind auf der Suche nach Ungereimtheiten? Dann kann Ihnen die neu geschaffene Auswertung in Kontolino! gute Dienste bieten. Seit kurzem steht Ihnen in Kontolino! unter dem Menüpunkt „Auswerten“ –> „Änderungsjournal“ eine Ansicht zur Verfügung, die alle vorgenommenen Änderungen und Löschungen an den Buchungssätzen listet.

Welche Möglichkeiten gab es bisher schon in Kontolino! sich Änderungen anzeigen zu lassen?

Bereits seit langer Zeit können Sie Sich direkt im Buchungsjournal Änderungen an einzelnen Buchungssätzen anzeigen lassen. Dies ist immer dann sinnvoll, wenn Sie Sich nicht mehr sicher sind, wann und wie ein Buchungssatz von Ihnen geändert wurde – und Sie direkt schon den Buchungssatz kennen, bei dem Sie Ungereimtheiten vermuten.

Weiter können Sie Sich alle gelöschten Buchungen in einer Buchungsperiode anzeigen lassen. Dies können Sie auf zwei verschiedene Wege tun: entweder unter dem Menüpunkt „Verwalten –> Buchungsperiode“ oder aber unter dem Menüpunkt „Auswerten“ –> „Gelöschte Buchungen“.

Welche Möglichkeiten kamen in Kontolino! nun hinzu?

Wir haben für Sie den Menüpunkt „Auswerten“ –> „Gelöschte Buchungen“ erweitert und in diesem Zuge auch unbenannt. Der Menüpunkt heißt nun „Auswerten“ –> „Änderungsjournal“. Dabei können Sie nun nicht mehr nur Ihre gelöschten Buchungen einsehen sondern alle Änderungen, die Sie an Buchungssätzen gemacht haben.

Weiter können Sie nun die Anzeige der Änderungen bzw. Löschungen gezielt filtern. So können Sie bestimmte Zeiträume einstellen, die Sie angezeigt bekommen wollen – oder nach Buchungssätzen mit bestimmten Mehrwertsachverhalten suchen.

Was hat die GobD mit diesen Anzeigemöglichkeiten zu tun?

Diese Ansichten sind nicht nur nützlich, wenn Sie Ungereimtheiten nachvollziehen möchten. Sondern sie sind auch erforderlich um die GobD einzuhalten. Die GobD stellen Regeln zur Buchführung mit digitalen Belegen auf. Grundsätzlich müssen digitale Belege auch digital und unveränderlich abgespeichert zusammen mit deren Buchungen abgespeichert werden. Zusätzlich müssen alle Änderungen an den Buchungssätzen jederzeit nachvollzogen werden können. Genau diese Anforderung deckt Kontolino! mit den Ihnen zur Verfügung stehenden Anzeigemöglichkeiten ab.

Aber Vorsicht: Sie müssen auch Ihren Teil dazu beitragen, dass Ihre Buchhaltung GobD-konform ist. Mehr dazu, können Sie auf unserer Seite „Die Buchhaltungssoftware Kontolino! und die GobD“ nachlesen.

Zusammenfassung

Mit der Erweiterung des Menüpunktes „Auswerten“ –> „Änderungsjournal“ können Sie Sich nun nicht mehr nur alle gelöschten sondern auch alle geänderten Buchungssätze anzeigen lassen. Zudem stehen Ihnen nun Filter- und Sortiermöglichkeiten zur Verfügung. Somit können Sie schneller Ungereimtheiten klären und nebenher die GobD-Konformität Ihrer Buchhaltung einfacher nachweisen.

Summen- und Saldenliste kurz erklärt

Die Summen- und Saldenliste oder kurz SuSaLi genannt ist eine gängige Auswertung im Rahmen Ihrer Buchhaltung. Oft wird diese von Unternehmern von Ihrer Bank verlangt, wenn es um die Einräumung von Kreditlimits oder Gewährung von Krediten geht. In diesem Beitrag wollen wir Ihnen erklären,

Der Aufbau der Summen- und Saldenliste

Die SuSaLi ist gegliedert nach Kontenklassen und somit von Ihrem gewählten Kontenrahmen abhängig. Verwenden Sie zum Beispiel den Kontenrahmen SKR 04, dann sehen Sie erst alle Ihre Konten, die Ihre Anlagegüter (z. B. Büroeinrichtung, PKW) enthalten. Daraufhin folgen alle Konten, die zu Ihrem Umlaufvermögen gehören (z. B. Bankkonten, Kasse, Forderungen gegenüber Ihren Kunden).

Verwenden Sie den Kontenrahmen SKR03, wird die SuSaLi nach den dort enthaltenen Kontenklassen dargestellt.

Eine Übersicht der Kontenrahmen mit den dazugehörigen Kontenklassen finden Sie auf unserer Seite „Verfügbare Kontenrahmen„.

In der SuSaLi werden alle Konten in einer Kontenklasse dargestellt und deren Salden und Bewegungen aufsummiert.

Inhalte der Summen- und Saldenliste

In einer SuSaLi werden alle bebuchten Konten mit ihren Anfangs- und Endsalden und zusätzlich deren Bewegungen (Soll- bzw. Habenumsätze) dargestellt. Dabei können Sie für die Bewegungen der Konten Zeiträume definieren (z. B. Monat, Quartal) und bekommen zusätzlich die kumulierten Bewegungen im gesamten Jahr dargestellt.

Dabei werden die Konten folgender Bereiche dargestellt:

  • Aktive Bestandskonten wie Bankkonten, Warenbestände, Anlagegüter (z. B. Büroeinrichtung, PKW)
  • Passive Bestandskonten wie Schulden, Privatkonten bzw. andere Eigenkapitalkonten
  • Aufwandskonten wie Aufwände für Waren, Rohstoffe, Reisekosten, Mieten und noch viele mehr
  • Ertragskonten wie Umsatzerlöse
  • Debitorenkonten, d.h. eine Auflistung aller Forderungen gegenüber Ihrer Kunden
  • Kreditorenkonten, d.h. eine Auflistung aller noch nicht von Ihnen bezahlten Rechnungen Ihrer Lieferanten.

Erkenntnisse aus der Summen- und Saldenliste

Auf den ersten Blick erscheint Ihnen die SuSaLi vermutlich als Zahlenwirrwarr. Aber mit einiger Übung können Sie einige Informationen daraus ableiten:

Wenn Sie Sich Ihre Bankkonten anschauen, können Sie aus der SuSaLi lesen, ob Ihre Bankbestände seit dem Jahresanfang gewachsen oder geschrumpft sind. Weiter können Sie ablesen, welche Summen im gewählten Zeitraum und insgesamt auf Ihren Bankkonten laufen. Verknüpfen Sie diese Information damit, wie viele Forderungen Sie gegenüber Ihren Kunden haben bzw. wie viele offene Rechnungen zu Ihren Lieferanten können Sie abschätzen, wie hoch Ihr Kapitalbedarf in nächster Zeit ist. So können Sie überlegen, ob es jetzt der Zeitpunkt ist in neue Maschinen, Anlagen etc. zu investieren.

Aber damit noch nicht genug: Sie sehen auch all Ihre Ertrags- und Aufwandskonten dargestellt. So können Sie sehen wie viel Gewinn Sie in Ihrem gewählten Zeitraum bzw. kumuliert über das Jahr gemacht haben. Und Sie sehen auch, ob Ihr gewählter Zeitraum sich im Durchschnitt bewegt oder nicht und können evtl. Trends erkennen.

Und last but not least: Durch die Aufstellung aller Ihrer Debitoren- und Kreditorenkonten erhalten Sie eine Offene Posten-Liste. Zwar nicht auf Rechnungsebene genau. Aber Sie können die Beträge erkennen, die Sie zum Einen in nächster Zeit erhalten werden (Debitorenkonten) und auf der anderen Seite bald bezahlen (Kreditorenkonten) müssen. Und das pro einzelnem Kunden bzw. Lieferant.

Aber aufgepasst: Damit Ihre abgeleiteten Erkenntnisse stimmen, ist es Voraussetzung, dass Sie alle Buchungen zeitnah erfassen. Und dies so detailliert, wie Sie es benötigen.

Die Summen- und Saldenliste in Kontolino!

In Kontolino! können Sie Sich jederzeit unter dem Menüpunkt „Auswerten“ — > „Summen und Salden“ Ihre SuSaLi anzeigen lassen. Dabei können Sie als Zeiträume Monate, Quartale ganze Geschäftsjahre oder beliebige Zeiträume festlegen.

Neu für Sie dabei implementiert haben wir in den letzten Tagen, dass die Basis auf die, die Werte zusammengesucht wurden auf eine andere Technologie umgestellt wurde. Dies bewirkt, dass die SuSaLi nun viel schneller für Sie zur Verfügung steht und die Wartezeit um ein Vielfaches verkürzt werden konnte.

Zusätzlich haben wir für Sie implementiert, dass Sie nun auch dezidiert all Ihre Debitoren- und Kreditoren zusätzlich anzeigen lassen können. Auch diese Erweiterung von Kontolino! ist aufgrund von Kundenwünschen entstanden. Vielen Dank an dieser Stelle für Ihre Anregungen und Ideen zur ständigen Weiterentwicklung von Kontolino!

Zusammenfassung

Die SuSaLi bietet Ihnen eine Auswertung über Ihre Kontenbewegungen über bestimmte Zeiträume. Da darin auch Ihre Forderungen und Verbindlichkeiten enthalten sind, können Sie Ihren Liquiditätsbedarf in naher Zukunft abschätzen und planen. Weiter können Sie in der SuSaLi erkennen wie sich Ihre Aufwände und Erträge entwickeln. Voraussetzung dafür ist aber eine gewissenhafte und lückenlose Erfassung Ihrer Buchungen.