Blog-Beiträge aus dem April 2015

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um 09:03:00

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Amazon Marketplace-Einkäufe und die Umsatzsteuer

Nein, es geht hier nicht um Nepper, Schlepper, Bauernfänger. Ich habe bisher noch keine schlechten Erfahrungen mit Marketplace-Verkäufern gemacht und rufe hier auch nicht zu irgendeinem Boykott auf.
Es geht um das Thema Umsatzsteuer, das für Selbständige und Unternehmen eben ein sehr wichtiges ist. Erst kürzlich hat das Bundesfinanzministerium veröffentlich, dass alleine durch Umsatzsteuer-Prüfungen für ein einziges Jahr rund 2,2 Mrd. Euro an Nachforderungen aufgelaufen sind.

Und es geht eigentlich auch gar nicht unbedingt nur um die Firma Amazon, sondern um alle Online-Händler, die es mit dem Umsatzsteuergesetz in Deutschland manchmal etwas „flexibler“ sehen.

Gerade da kann man durchaus Überraschungen erleben. Und zwar immer dann, wenn der Verkäufer Weiterlesen

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um 08:32:20

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Allgemeines

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Wie Bloggen funktionieren sollte

Heute bin ich mal fachfremd unterwegs. Auf dem Affenblog fand ich via Twitter einen sehr schön geschriebenen und wirklich lesenswerten Artikel unter dem Titel

5 fundamentale Fehler, die deutschen Bloggern den Erfolg kosten

Der Artikel ist nicht nur lesenswert, weil er Sinn und Zweck des Bloggens als solches darstellt und die wichtigsten Erfolgsrezepte für erfolgreiches bloggen vermittelt, sondern auch, weil er eine Kurzform dessen darstellt, was man als Blog-Netikette bezeichnen könnte.

Ob es wie von – Vladislav geschrieben – ein deutsches Phänomen ist, dass Blogger teilweise eher autistisch veranlagt sind, und viele den Sinn des bloggens vor allem darin sehen, die eigenen Meinungen oder das eigene Produkt in den Vordergrund zu stellen, kann ich nicht beurteilen. Aber an der Sache ändert das gar nichts: bloggen heisst in erster Linie, Mehrwert für Leser zu schaffen, interessantes, unterhaltsames oder lehrreiches zu einem Thema zusammen zu tragen und eine Anlaufstelle für weiterführende Informationen zu werden.

Das Corporate Blog als reiner Werbekanal funktioniert nicht auf Dauer. Niemand will immer wiederkommen auf ein Firmen-Blog, um sich die neuesten Werbespots oder langweilige Whitepaper herunterzuladen, wenn sie nicht einen echten Mehrwert bringen.

Ein Blog lebt vom Austausch zwischen Autor und Lesern, zwische Bloggern mit ähnlichen Interessen und von Diskussionen und Links zu weiteren Blogs. Wer sein Blog als Traffic-Senke ansieht, hat das Konzept des Bloggens nicht verstanden. Blogs sind Wegweiser und Raststationen auf der Reise durch ein weites Netz aus Informationen zu allen erdenklichen Themen. Man führt Leser zu interessanten Informationen und erarbeitet sich auch dadurch einen Ruf als lohnenswerte Anlaufstelle.

Leider erlebe ich das auch immer wieder, dass Blogger, bei denen ich kommentiere, jeden Link oder Backlink aus den Kommentaren revidieren, aber den Kommentar dennoch veröffentlichen, weil er ihnen als sinnvolles Schmuckwerk für ihr Blog erscheint. Ich rede jetzt nicht von Artikeln, die Werbung für Kontolino! machen sollen, sondern von Diskussionsbeiträgen zu Themen im Kontext der Buchhaltung oder der Steuern. Da wird mein Input gerne genommen, ein Link auf einen unserer Artikel oder unsere Webseite aber eben mal schnell herausgelöscht.

Dazu kann ich nur sagen: das ist nicht nur unfair, sondern kontraproduktiv. Ich werde auf diesen Blogs nicht mehr kommentieren, keinen Beitrag mehr leisten und sicher auch mit weniger Lust oder eben gar nichts mehr dort lesen oder gar verlinken. Damit tun wir uns gegenseitig keinen Gefallen und machen das Medium Blog kaputt. So einfach ist das.

 

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um 12:19:29

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Teure Fehler bei der Umsatzsteuer vermeiden

Wie das Bundesfinanzministerium heute mitteilt, wurden im vergangenen Jahr insgesamt 89.202 Umsatzsteuer-Sonderprüfungen durchgeführt. Dabei sind insgesamt 2,23 Mrd Euro an Umsatzsteuer-Mehreinnahmen für den Fiskus aufgelaufen. Im Mittel sind das knapp 25.000 Euro Nachzahlung pro geprüftem Unternehmen.

Das zeigt, wie wichtig eine korrekte Behandlung der Umsatzsteuer in der täglichen Praxis eines Unternehmers oder Selbständigen ist. Dabei ist die Mehrwertsteuer im normalen Geschäftsverkehr kein Hexenwerk. Es gilt jedoch, unnötige Fehler zu meiden.

Pflichtangaben auf Rechnungen prüfen

Prüfen Sie jede Ihrer Eingangsrechnungen auf korrekte Angaben. Bitten Sie Ihre Lieferanten, eine neue Rechnung auszustellen, wenn der Umsatzsteuer-Ausweis nicht korrekt oder vollständig ist.

Akzeptieren Sie fehlerhafte Rechnungen, kann es passieren, dass der Fiskus sich seine Umsatzsteuer bei Ihnen holt, obwohl Ihr Lieferant steuerpflichtig gewesen wäre.

Aber auch Ihre Ausgangsrechnungen an Kunden müssen unbedingt alle Pflichtangaben enthalten. Dazu gehört auf jeden Fall die Angabe anfallender Umsatzsteuer in Prozent sowie der Steuerbetrag, mindestens aufgeschlüsselt nach Steuersatz, am besten gar pro Position auf der Rechnung. Für die restlichen Pflichtangaben auf Ihren Ausgangsrechnungen empfiehlt es sich, mit Dokumentvorlagen oder Briefpapier zu arbeiten, die diese schon von vornherein enthalten.

Mehr Informationen zu den Pflichtangaben auf einer Rechnung finden Sie in unserem Artikel Mindestanforderungen an eine Rechnung.

Besondere Aufmerksamkeit bei Kleinunternehmern

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