Blog-Beiträge aus dem Januar 2015

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um 06:59:03

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7 Tipps für angehende Selbstbucher: So kriegen Sie die Buchhaltung spielend in den Griff

Dieser Artikel auf Rüdiger Böttchers Blog ist nicht neu, aber dennoch hilfreich für alle, die sich darüber Gedanken machen, als Selbstbucher nicht nur eine ganze Menge Geld zu sparen, sondern auch den vollen Überblick zu behalten:

Die Entscheidung für freiberuflich Tätige, ob Buchhaltung selbst erledigt oder an einen Steuerberater/ ein Buchhaltungsbüro abgegeben wird, hat etwas mit den eigenen Vorlieben zu tun. Allerdings kann man hier mit ein bisschen Disziplin viel Geld sparen, um seinen Helfern die Arbeit zu erleichtern und damit weniger Stundenaufwand im Monat zu benötigen.

Die Tipps sind nicht nur für Freiberufler interessant, sondern für jedes kleine Unternehmen, sei es ein Einzelunternehmen oder eine Personengesellschaft.

Wenn Sie noch die richtige Software für Selberbucher suchen, sollten Sie sich einmal unser Angebot bei Kontolino! genauer anschauen und 2 Monate lang kostenlos und unverbindlich testen.

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um 11:28:08

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Jahresabschluss und neues Buchungsjahr erstellen

Wir haben im Zuge des anstehenden Jahresabschlusses unsere Dokumentationsseiten dazu überarbeitet. Hier finden Sie nun ausführlich mit vielen Screenshots beschrieben, wie Sie bequem und einfach das neue Buchungsjahr erstellen können.

Beim Jahresabschluss müssen Sie verschiedene Abschlussbuchungen durchführen. Ein Teil nimmt Ihnen Kontolino! ab, für die anderen haben wir Ihnen eine Liste der nötigen Abschlussbuchungen erstellt. Desweitern finden Sie auch einfache Prüfregeln, mit denen Sie Ihren Jahresabschluss auf sachliche Richtigkeit überprüfen können.

Ist das alte Jahr korrekt und vollständig verbucht, erstellen Sie das neue Buchungsjahr. Hier haben Sie – geführt von einem Dialog – die Möglichkeit den Kontenrahmen zu wechseln. Desweiteren können Sie Ihren Gewinn/Verlust auf verschiedene Konten mit verschiedenen Beträgen aufteilen. Auch hier werden Sie bequem mit einem Dialog durchgeführt.

Sollten Sie im Nachhinein doch noch Buchungen im alten Jahr verändern müssen oder neue Buchungen durchführen müssen, dann können Sie einfach die Salden erneut übernehmen.

Was Sie an Unterlagen für das Finanzamt brauchen, können Sie auch bequem auf unserer Seite nachlesen.

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um 07:38:09

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AllgemeinesSteuer

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Steuerfreie Arbeitgeberleistungen ab dem 01.01.2015 zur Betreuung von Kindern

Der Arbeitgeber kann dem Arbeitnehmer bestimmte Kosten lohnsteuerfrei ersetzen. Unter diese Kosten fallen:

  • bestimmte Beratungs- und Vermittlungsleistungen zur Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf. Darunter fallen Beratungskosten des Arbeitnehmers bezüglich der Betreuung von Kindern oder pflegebedürftiger Angehöriger sowie Vermittlungskosten von Betreuungspersonen durch fremde Dienstleister.
  • Kosten für eine kurzfristige Kinderbetreuung für Kinder unter 14 Jahren oder behinderten Kindern in Höhe von bis zu 600 € pro Mitarbeiter im Jahr. D.h. muss z. B. auf Grund einer Dienstreise das Kind über die normalen Zeiten hinaus betreut werden, können diese Kosten lohnsteuerfrei vom Arbeitgeber übernommen werden.  Andere Gründe für einen zusätzlichen Betreuungsbedarf kann außer dem kurzfristig veränderten Arbeitszeiten auch die Krankheit eines Kindes sein. Dabei darf die Betreuung auch zuhause stattfinden.
  • Kosten für die Kinderbetreuung von nicht schulpflichtigen Kindern, d.h. das Kind besucht noch nicht die 1. Klasse bzw. Förderklassen. Hierunter fallen Kindergartenbeiträge oder ähnlicher Einrichtungen, in denen die Kinder tagsüber qualifiziert betreut und versorgt werden. Dabei ist es unabhängig, ob es sich um eine betriebliche oder außerbetriebliche Einrichtung handelt. Hierfür gibt es betraglich keine Obergrenze, allerdings müssen alle Belege aufbewahrt werden.

 

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um 08:45:15

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Steuer

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Freibetrag für Betriebsfeste ändert sich zum 01.01.2015

Bisher galt für Betriebsfeste, dass es eine Freigrenze bis 110 € pro Fest und Mitarbeiter gab. Das bedeutete, dass wenn dieser Betrag bei einem Fest überschritten wurde, es sich komplett um einen geldwerten Vorteil für die Mitarbeiter handelte. Dieser musste dann entsprechend dem Mitarbeiter bescheinigt werden und dieser musste es bei seiner Einkommenssteuer angeben. So entstanden für den Mitarbeiter weitere Steuerabzüge durch das Finanzamt.

Seit dem 01.01.2015 gilt nun, dass aus der Freigrenze ein Freibetrag wurde und der Mitarbeiter nur noch die Differenz zwischen den tatsächlichen Betriebsfestkosten und den 110 € als geldwerter Vorteil bei der Einkommenssteuererklärung angeben muss.

An zwei Beispielen:

  1. Wurde ein Betriebsfest für 100 Mitarbeiter veranstaltet und dieses hat 5.000 € gekostet macht das pro Mitarbeiter 50 €. Dies fällt unter die Freigrenze von 110 € und das führt danach zu keinem geldwerten Vorteil des Mitarbeiters.
  2. Anders verhält es sich, wenn bei einem Betriebsfest für 10 Mitarbeiter 2.000 € ausgegeben wurden. Hier liegt der Betrag pro Mitarbeiter bei 200 €. Somit muss der Mitarbeiter seit 01.01.2015 die Differenz zwischen 200 € und 110 € Freigrenze, d.h. 90 € als geldwerter Vorteil versteuern. Seither hätte er die vollen 200 € als geldwerter Vorteil bei der Einkommenssteuererklärung angeben müssen.

Desweiteren müssen Sie auch beachten, dass nicht mehr als zwei Betriebsfeste im Jahr vom Fiskus anerkannt werden.

Wenn Sie mehr über Betriebsfeste wissen wollen, dann sind Sie bei der IHK Hamburg richtig.

 

 

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um 04:04:56

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Belege nummerieren, sortieren und abheften

Belege in der Buchhaltung korrekt unterbringen

Wir haben uns in der Vergangenheit schon ein paar mal mit einigen der sehr praktischen Fragen der Buchhaltung im Zusammenhang mit Belegen beschäftigt:

Und doch zeigen uns die Besucherstatistiken, dass zum Thema Belege und deren Sortierung oder Ablage in der Buchhaltung sehr konkrete Fragen im Raum stehen. Auf diese möchte ich hier nochmals eingehen.

Sortierung von Belegen

Sie sollten Ihre Belege stets nach dem Datum sortieren, und zwar so, dass die neuesten Belege im Ordner vorne liegen, und die ältesten hinten. Dadurch lässt sich der Ordner am einfachsten nach dem Datum durchsuchen, auch über Monatsgrenzen hinweg. Eine Recherche nach Belegen ist sehr viel einfacher, wenn Sie sicher sein können, dass hinter Beleg 39 immer Beleg 38 kommt.

Kleiner Tipp fürs monatliche Buchen:


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Bevor Sie beginnen, den zurückliegenden Monat (oder auch das Quartal) zu verbuchen, sortieren Sie Ihre Belege zuerst so, dass der älteste Beleg zuoberst liegt, und die Belege nach unten im Stapel immer neuer werden. Dann beginnen Sie diesen Stapel von oben her zu verbuchen, und vergeben dem jeweils zuoberst liegenden Beleg bei der Verbuchung die nächste Belegnummer (also beim allerersten Beleg des Jahres die 1). Sobald der Beleg in der Buchhaltung erfasst ist, heften Sie ihn im Ordner oben auf. So müssen Sie den Ordner nicht ständig- auf und zuspannen, und können einfach immer oben drauf heften. So geht es am schnellsten.

Nummerierung von Belegen

Ihre Belege sollten Sie fortlaufend durchnummerieren, und die Nummerierung jedes Jahr mit 1 beginnen. Gerne können Sie auch ein Format wie 2015/0001 benutzen, um das Buchungsjahr mit in der Belegnummer zu haben.

Warum jedes Jahr mit 1 beginnen? Weil Sie am Jahresanfang durchaus noch Belege für das Alte Jahr bekommen, vielleicht sogar noch, nachdem Sie schon die ersten Geschäftsfälle des neuen Jahres verbucht haben. Beispiel: Sie haben im alten Jahr bis Mitte Januar des neuen Jahres bis Belegnummer 786 vergeben. Im Januar kommen Rechnungen herein, die teilweise fürs alte, und fürs neue Jahr gelten. Wenn Sie nun die ersten Belege fürs alte Jahr fortlaufend ab 787 weiter buchen und plötzlich doch noch ein Beleg fürs alte Jahr auftaucht, entsteht eine Lücke im Ordner des alten Jahres, denn auf Beleg Nr. 786 folgt dann plötzlich 791. Es ist relativ schwer, das in ein paar Monaten oder gar Jahren noch nachzuvollziehen.

Ihre Ausgangsrechnungen folgen einem eigenen Nummerierungsschema!

Rechnungen, die Sie an Ihre Kunden schreiben, werden immer – auch über den Jahreswechsel hinweg – fortlaufend durchnummeriert. Also wenn die letzte Rechnung in 2014 die Nummer 100456 trug, ist die erste Rechnung 2015 mit der Nummer 100457 auszustellen.

Diese Fortlaufende Nummerierung soll vor allem gewährleisten, dass Sie keine Rechnungen, die Sie an Kunden ausstellen, einfach aus der Buchhaltung weglassen, um Ihren Umsatz bzw. Gewinn klein zu rechnen. Das röche sonst sehr stark nach Steuerhinterziehung!

Sie können sich nun überlegen, ob Sie (wie wir es in den o.g. verlinkten Artikeln vorschlagen) einen eigenen Nummernkreis zur Verbuchung Ihrer Ausgangsrechnungen benutzen, oder ob Sie auf jede Ausgangsrechnung bei der Buchhaltung eine zusätzliche Belegnummer schreiben, die dan für die Buchhaltung gilt. Letzteres halte ich nicht für geeignet, denn wenn Ihr Kunde anruft, um etwas zu klären, kennt er zwar die Rechnungsnummer, aber ganz sicher nicht die Belegnummer, die ja nur in Ihrer Buchhaltung relevant ist.

 

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um 09:54:24

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BuchhaltungSteuer

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Ab sofort verfügbar in Kontolino: Umsatzsteuer-Erklärung 2014 und Umsatzsteuer-Voranmeldung 2015

ust2014

Buchhalter und Unternehmer haben eine besonders liebevolle Zuneigung zum Jahreswechsel. Das alte Buchungsjahr ist abzuschliessen, Bilanz zu ziehen, Abschreibungen zu ermitteln, Privatnutzung von Firmenfahrzeugen zu berechnen und noch so manches mehr ist zu tun.

Dazu kommt die Eröffnung eines neuen Buchungsjahres, und während draussen die ersten Frühlingsboten ihre grünen Triebe aus der Erde schieben, ist drinnen das hin und her zwischen altem und neuem Jahr angesagt. So gibt es Buchungen fürs alte und neue Jahr, und natürlich sind Abgrenzungen vorzunehmen.

Garniert wird das ganze mit Änderungen an den Steuerformularen für den Fiskus. Fast jedes Jahr gibt es ein paar neue Felder auszufüllen, die es letztes Jahr noch nicht gab.

Auch für Softwareanbieter wie uns ist das eine schöne Zeit. Kunden sind hektisch dabei, das vorletzte Buchungsjahr endlich mal fertig zu machen, weil das Finanzamt nun eine absolut allerletzte Deadline gesetzt hat, und die Zahlen aus der Software sind irgendwie anders als erwartet. Die etwas schnelleren Kunden beginnen damit, neue Buchungsjahre anzulegen und arbeiten schon (wieder) parallel in zwei, manche gar in drei Buchungsperioden. Es ist besonders viel los im Support und an der Entwicklungsfront, denn ab Februar müssen die Kunden bereits neue Formulare abgeben, die erste Umsatzsteuer-Voranmeldung nach neuem Datensatz liegt an.

Diese Hürde haben wir nun genommen, und haben ab heute die Umsatzsteuer-Erklärung 2014 bereitgestellt, die ab sofort direkt online per Elster-Schnittstelle ans Finanzamt abgesandt werden kann. Für Kontolino!-Nutzer ist die USt damit auch für 2014 eine Sache von drei Mausklicks: Erklärung erstellen lassen (Kontolino kann das vollautomatisch), nach Kontrolle per Elster online absenden und das Sendeprotokoll ausdrucken, Unterschreitung und ans Finanzamt schicken.

Als Kontolino!-Benutzer sind Sie also ab sofort auf dem Laufenden, was das Thema Umsatzsteuer und Elster angeht.

Aktuell arbeiten wir noch an der Anlage EÜR für 2014, damit Sie rechtzeitig zum 31.5.2015 Ihre Einkommensteuer fertig bekommen.

 

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um 11:38:19

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Steuer

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Übersicht zu den neuen Umsatzsteuer-Regeln für elektronische Dienstleistungen in der EU

Willkommen im neuen Jahr. Leider bringt dieses neue Jahr 2015 so einiges an Neuerungen für Unternehmen und Selbständige in der EU, was die Behandlung der Mehrwertsteuer für so genannte elektronische Dienstleistungen angeht.

Auf den ersten Blick mögen die neuen Regelungen so aussehen, als wenn sie einen Metzgermeister, Bäcker, Gastwirt oder IT-Freiberufler nicht interessieren. Das kann aber sehr schnell ein Trugschluss sein, denn auch, wenn man selbst keine e-Books verkauft oder Software zum Download anbietet, keinen Web-Service bereitstellt und auch keine Lieder komponiert und kostenpflichtig streamt, ist man ja vielleicht durchaus Kunde von solchen elektronischen Dienstleistungen, die aus dem EU-Ausland geliefert werden.

Und schon ist man mitten drin, im neuen Zirkus der Reverse-Charge-Artisten und muss Gedanken machen. Selbst, wenn man einfach nur Werbung im Internet schaltet, kann man von der neuen Regelung betroffen sein.

Die Europäische Kommission hat eine sehr schöne Übersichtsseite zu den Neuerungen online gestellt, die man zumindest einmal überfliegen sollte, wenn man als Anbieter oder Kunde von elektronischen Dienstleistungen agiert.

Die wichtigsten Grundpfeiler dieser Regelung sind:

  • Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen und elektronisch erbrachte Dienstleistungen werden zukünftig im Land des Empfängers mit der dort gültigen Mehrwertsteuer belegt.
  • Der Verkäufer hat dafür Sorge zu tragen, die Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen, und mit der Finanzbehörde des Empfängerlandes abzurechnen
  • Die EU-Länder haben zur Vereinfachung dieser Regelung den so genannten Mini-One-Stop-Shop eingerichtet, eine Anlaufstelle in allen Ländern, mit denen Verkäufer, die in diesen Ländern ansässig sind, den Umgang mit allen anderen EU-Ländern abnimmt.
  • Für diese Anlaufstelle muss sich ein Verkäufer registrieren
  • Die Meldungen an diesen One-Stop-Shop sind elektronisch abzugeben
  • Für Käufer ist vor allem wichtig, spätestens jetzt eine Umsatzsteuer-ID zu beantragen und diese an Lieferanten im EU-Ausland weiter zu geben
  • Käufer von diesen Dienstleistungen müssen die Steuer, die aus diesen Käufen anfallen, in der Umsatzsteuer-Voranmeldung aufführen und ab einem gewissen Gesamtbetrag der anfallenden Umsatzsteuer eine Zusammenfassende Meldung abgeben

Als Kontolino!-Kunde sind Sie als Kunde von betroffenen Dienstleistungen auf der sicheren Seite: Wir sind auf das Verfahren vorbereitet, denn es ist im Wesentlichen genau gleich, wie die Reverse-Charge-Behandlung von Gütern innerhalb der EU. Kontolino! unterstützt sowohl die korrekte Umsatzsteuer-Voranmeldung als auch die Zusammenfassende Meldung für diese Geschäfte.

Mehr Info zu Reverse-Charge und der Unterstützung in Kontolino! finden Sie in unserer online-Dokumentation.

 

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um 10:33:12

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Steuer

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Steuererklärungsfristen für das Kalenderjahr 2014

Am 31. Mai 2015 müssen Selberbucher ihre Steuererklärungen für 2014 spätestens abgeben

Mit Schreiben vom 2.1.2015 geben die obersten Finanzbehörden der Länder die Abgabefristen für Steuererklärungen für das Kalenderjahr 2014 bekannt. Dabei birgt das Schreiben keinerlei Überraschungen, denn wie jedes Jahr gelten die selben Termine. Weiterlesen