Blog-Beiträge aus dem Juni 2013

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um 11:03:29

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Hallo Kontolino! – und was jetzt?

Hallo Kontolino!

Zunächst mal: Schön, dass Sie hierher gefunden haben und das hier lesen.
Dieser erste Blog-Post soll vor allem eines: eine Idee davon vermitteln, welche Ziele wir mit Kontolino! verfolgen.

Die Vorgeschichte

Kontolino ist ganz neu, und irgendwie auch wieder nicht.

Wir, die Macher hinter Kontolino! sind zum Teil schon 15 Jahre und länger als Software-Helden selbständig. Oder freiberuflich tätig, wie man es nennen mag.

Dabei ist von Anfang an immer eben auch das Thema Buchhaltung im Raum gestanden. Eine der ersten Entscheidungen beim Sprung in die Selbständigkeit ist die Frage, wie man sich mit dem Thema Finanzen und Steuer auseinandersetzen möchte.

Wir haben uns gegen einen Steuerberater und fürs Selbermachen entschieden. Und für eine doppelte Buchführung, weil, wenn man mal anfängt, sollte man nicht mit einer einfachen Ein-/Ausgabenrechnung beginnen, nur, um nach zwei drei Jahren alles wieder umzustellen. Zumindest nicht, wenn die Sache nicht von Anfang an als Mini-Gewerbe ohne Zuwachs angelegt ist.
Aber jetzt gehe ich schon zu sehr in die Details.

Wie dem auch sei: Bisher hat sich diese Entscheidung als richtig erwiesen. Selbst nach einer Buchprüfung durch das Finanzamt, die unter dem Strich deutlich günstiger war, als monatlich hundert oder mehr Euro an einen Dienstleister zu bezahlen, der letztendlich die fertig kategorisierten und sortierten Belege nur noch in sein Branchenprogramm eintippt und eben ein paar Umsatzsteuer-Voranmeldungen ausfüllt.
Die meisten Buchungen, die so als Einzelkämpfer oder kleine GbR anfallen, sind reine Routine und es gab bisher selten wirklich so knifflige Fälle, dass man professionelle Hilfe benötigt hätte. Mit dem Grundprinzip von Soll und Haben und einem guten Buch erledigt sich die Buchhaltung in den allermeisten Fällen sehr einfach: Ein Tankbeleg hier, eine Hotelrechnung da, ein neuer Computer oder die KFZ-Kosten, Ausgangsrechnungen an unsere Kunden, das alles ist kein Hexenwerk, und man kennt die wichtigsten Kontierungsfälle nach kurzer Zeit auswendig.

Und der Clou: den kniffligsten Fall bisher haben wir durch direktes Nachfragen beim Finanzamt geklärt. Dort arbeiten – man vergisst das gerne – auch Menschen…

So kam es also, dass wir uns auf die Suche nach einem Buchführungprogramm machten. Angebote gibt es zuhauf. Vom schnöden T-Konten-Ausfüllprogramm für Tastaturakrobaten bis zum Video-Tutorial-gestützten rundum-sorglos-Paket mit 47 verschiedenen Kontenrahmen und alljährlichem Update zum praktisch vollen Produktpreis. Hängen geblieben sind wir zunächst bei einem sehr einfachen Programm, das weder Video-Tutorials noch irgendwelche Kontenrahmen anbot. Es war preiswert und hatte ein paar ausgefuchste Tricks auf Lager, immer wiederkehrende Buchungen schnell zu finden und zu übernehmen.

Schnell war klar, dass genau so etwas Weiterlesen